- 10.05.2011, 14:29:48
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Katholische Jugend: Große Vorhaben für das Arbeitsjahr 2011/2012 - BILD

Wien (OTS) - Bei der diesjährigen Bundeskonferenz, dem höchsten
Entscheidungsgremium der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ), die
vom 6. bis 8. Mai 2011 in Wien stattfand, trafen sich rund 75 ehren-
und hauptamtliche Delegierte aus ganz Österreich. Das Treffen wurde
dazu genutzt, um zahlreiche Weichen für die Zukunft der KJÖ zu
stellen und die neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden zu wählen.
Als Auftakt für den beschlossenen Jahresschwerpunkt "....mehr als du
glaubst. Jahresschwerpunkt Spiritualität" setzten sich die
Delegierten in Vorträgen, Diskussionen und Workshops mit dem Thema
"Jugend und Religion" auseinander.
Jahresschwerpunkt Spiritualität
"....mehr als du glaubst" ist der Titel für den Schwerpunkt
Spiritualität im Arbeitsjahr 2011/2012, der auf der Bundeskonferenz
der KJÖ beschlossen wurde.
Im kommenden Arbeitsjahr werden Jugendliche durch eine Vielzahl
von Aktivitäten ermutigt, sich mit der eigenen Spiritualität
auseinander zu setzen. "Wir planen etwa die Herausgabe eines
Gebetsbuches von Jugendlichen, das Erstellen einer interaktiven
Österreichkarte mit persönlichen Erfahrungsorten des Glaubens und
wollen unser Angebot an Glaubenskursen für Jugendliche ausbauen",
erläutert Stephan Bazalka, scheidender Vorsitzender der KJÖ, die
Vorhaben.
Wo KJ draufsteht ist Fairness drin
Die Bundeskonferenz bildete den Startschuss für das Projekt "Faire
KJ". Im Zuge des Projektes sollen Globales Lernen und
entwicklungspolitische Themen einen höheren Stellenwert auch in
anderen Bereichen der KJÖ erhalten.
"Neben Bildungsangeboten für Jugendliche zu globalen
Zusammenhängen geht es dabei auch um die Berücksichtigung von
Nachhaltigkeitsaspekten bei Veranstaltungen und Projekten," erläutert
Ingrid Zúniga Zúniga, wiedergewählte Vorsitzende der Katholischen
Jugend Österreich die Agenda "Faire KJ". Die KJÖ gibt in ihrer
Bildungsarbeit Kompetenzen an Jugendliche weiter, die sie
ermächtigen, ungerechte globale Strukturen aufzuzeigen und dringend
notwendige Veränderungen in unserer Gesellschaft einzufordern.
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit ist seit 1992 bei enchada, dem
Netzwerk Entwicklungspolitik der KJÖ, verankert.
Jugendfreiwilligendienste stärken - Allgemeine Wehrpflicht abschaffen
Die KJÖ verleiht auf der Bundeskonferenz ihrer jahrelangen
Forderung Nachdruck, die gesetzliche Verankerung von
Freiwilligendiensten endlich umzusetzen. "Anlässlich des europäischen
Jahres der Freiwilligentätigkeit fordern wir die Bundesregierung auf
hier endlich tätig zu werden! Ein Gesetzesentwurf für ein
Jugendfreiwilligendienstgesetz, an dem auch Trägerorganisationen
bestehender Freiwilligendienste mitgewirkt haben, ist schon lange
vorhanden und müsste lediglich verabschiedet werden", fordert der
scheidende Vorsitzende Matthias Zauner.
Die Bundeskonferenz der KJÖ widmete sich auch dem gesellschaftlich
brisanten Thema der Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht. Die KJÖ
tritt für eine Abschaffung der Allgemeinen Wehrpflicht innerhalb der
nächsten 3 Jahre ein. Weiters fordert die KJÖ die Bundesregierung
auf, verstärkt Mittel für aktive Friedenspolitik und
nichtmilitärische Alternativen zur Konfliktprävention zur Verfügung
zu stellen. Besonders wichtig ist uns, dass die jungen Männer bereits
jetzt während der Absolvierung des Präsenzdienstes zusätzliche
Qualifikationen erlangen können, die auf ihrem weiteren Berufs- und
Lebensweg nützlich sind. "Wir sprechen uns gegen eine sinnlose
'Absitzerei' der Dienstzeit aus und fordern bis zur Abschaffung der
Allgemeinen Wehrpflicht die Anerkennung von Freiwilligendiensten als
Zivildienst", so Matthias Zauner abschließend.
Das beschlossene Positionspapier der KJÖ steht auf der Homepage
zum Download zur Verfügung: http://www.ots.at/redirect/jugend
"72 Stunden ohne Kompromiss" geht in die nächste Runde
Vom 17. bis 20. Oktober 2012 startet zum sechsten Mal Österreichs
größte Jugend-Sozial-Aktion "72 Stunden ohne Kompromiss". Im Vorjahr
engagierten sich rund 5.000 Jugendliche in 400 unterschiedlichen
Projekten für den guten Zweck und gegen Armut und soziale
Ausgrenzung. "Wir sind froh, dass '72 Stunden ohne Kompromiss' auch
2012 wieder Solidarität und gelebte Nächstenliebe in den Mittelpunkt
des Handelns Jugendlicher stellt", so die neu gewählten Vorsitzenden
Ingrid Zúniga Zúniga, Tobias Hirschmann und Tamara Solnitzky unisono.
Die Aktion bietet Jugendlichen eine einzigartige Möglichkeit sich
drei Tage kreativ und aktiv in zugeteilten oder selbst entworfenen
Projekten in den Dienst der Mitmenschen zu stellen.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag.a Margit Stolz
Katholische Jugend Österreich
Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: [email protected]
Tel.: 01/512 16 21-31
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