- 08.05.2011, 10:03:06
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Verkehrsministerin und Bundesfeuerwehrverband: Rettungsgasse kann leben retten
Wien (OTS/BMVIT) - Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie, der ASFINAG, den unterschiedlichen
Rettungsorganisationen, der Autofahrerclubs und Mitarbeiter des
Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes arbeiten seit Jahresbeginn
in mehreren Projektteams an der für Jänner 2012 geplanten Einführung
der Rettungsgasse. Intensive Vorarbeiten wurden zu den Belangen der
Einsatzorganisationen, der rechtlichen Grundlagen und den idealen
Kommunikationsmitteln zur Verbreitung in der Bevölkerung und zur
Aufklärungsarbeit getätigt. Nun geht es in die nächste Runde: Die
Begutachtungsfrist der notwendigen Gesetzesnovelle endet diesen
Monat.
Verkehrsministerin Doris Bures: "Untersuchungen von
Einsatzorganisationen haben gezeigt, dass mithilfe einer
Rettungsgasse die Helfer schneller zur Stelle sind. Und gerade in der
Unfallerstversorgung zählt jede Sekunde." Der Österreichische
Bundesfeuerwehrverband sieht die Einführung der Rettungsgasse als
wichtige Maßnahme im Sinne der Sicherheit jedes einzelnen Bürgers in
Österreich.
Das Konzept der Rettungsgasse auf Autobahnen und Schnellstraßen ist
sehr einfach. Wenn sich ein Stau bildet, fahren die Autofahrer
jeweils links und rechts an den Straßenrand. In der Mitte bildet sich
so eine Gasse mit freier Fahrt für Rettung, Polizei und Feuerwehr.
Die Erfahrungsberichte aus den Nachbarländern zeigen, dass die Helfer
schneller am Einsatzort sein können.
Die österreichischen Feuerwehren betonen, dass sie weiterhin hinter
der Einführung der Rettungsgasse stehen und die weiteren geplanten
Schritte in Zusammenarbeit mit dem BMVIT und den anderen
Organisationen unterstützen: "Wir sind von der Sinnhaftigkeit dieser
Maßnahme überzeugt, denn jede Maßnahme die unsere Arbeit und die der
anderen Rettungsorganisationen erleichert ist im Sinne der Sicherheit
jedes einzelnen Bürgers. Können wir früher am Einsatzort sein, können
wir früher helfen und damit hoffentlich Menschenleben retten!"
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Susanna Enk, Pressesprecherin Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121 mailto:[email protected] Österreichischer Bundesfeuerwehrverband Mag. (FH) Pamela Hniliczka, Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 0664-512 04 37 mailto: [email protected]
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