• 07.05.2011, 11:26:09
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Muttertag - BZÖ-Haubner: Mütter sind Leistungsträger!

Familienleistungen sind Investitionen in die Zukunft

Wien (OTS) - "Mütter sind Leitungsträger und diese Leistung
muss auch anerkannt und finanziell gewürdigt werden. Leistung muss
auch lebbar sein", betont die stellvertretende Klubobfrau und
Familiensprecherin des BZÖ, Ursula Haubner, anlässlich des morgigen
Muttertages. Familienleistungen seien Investitionen in die Zukunft
unserer Gesellschaft. Die Gesellschaft habe sich in den letzten
Jahrzehnten massiv verändert und es sei Aufgabe der Politik, hier
optimale, den neuen Lebensbedürfnissen angepasste, Rahmenbedingungen
zu schaffen und Antworten auf die geänderten Lebens- und
Arbeitsbedingungen zu geben. ""Es braucht einen guten neuen Mix aus
Familienleistungen und Dienstleistungen. Beispielsweise muss es
Kinderbetreuungseinrichtungen geben, die umso stärker gefördert
werden, je flexibler sie ihre Leistungen anbieten. Mütter erbringen
täglich Leistung und diese Leistung muss optimal unterstützt werden",
so Haubner.

"Unsere Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaftund die Familie
bleibt die bedeutendste Basis unserer Staats- und
Gesellschaftsordnung. Familieninitiativen und politische Maßnahmen
zur Stärkung der Familien sind deshalb so zu setzen, dass eine
familienfreundliche Gesellschaft entsteht, in der Jung und Alt
gleichermaßen Platz finden und Vielfalt geschätzt wird. Die Politik
hat die notwendigen Antworten auf die Bedürfnisse und Realitäten der
vielfältigen Familienformen von heute zu geben. Das BZÖ bekennt sich
zur Wahlfreiheit des persönlichen Lebenskonzeptes in Partnerschaft
und Familienwelt, jedoch stehen dabei stets das Wohl der Kinder und
ihr Recht auf liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern sowie
bestmögliche Betreuung und Erziehung im Mittelpunkt", betont Haubner.
Die BZÖ-Familiensprecherin tritt für die steuerliche Absetzbarkeit
aller Kinder(betreuungs)kosten ein, soweit diese nicht über
Transferzahlungen abgegolten werden. Wer Familienbeihilfe beziehe,
solle Kinderkosten steuerlich gedeckelt geltend machen können. Der
Kinderabsetzbetrag (KAB) soll erhöht, die Zuverdienstgrenze beim
Kinderbetreuungsgeld (KBG) abgeschafft werden. Familienleistungen
müssten jährlich valorisiert, das KBG soll bis zum fünften Lebensjahr
des Kindes weitergeführt werden.

Das BZÖ bekenne sich auch zur Schaffung eines zeitgemäßen, kinder-
und bedarfsorientierten Familienrechts, das die Kinderrechte bei
Unterhalt, Besuch und Obsorge sichert und auf partnerschaftliche
Teilung der Kindererziehung und ihrer Kosten statt bloßem
Besuchsrecht und einseitiger Unterhaltspflicht nach einer Scheidung
abzielt. Um die Situation allein erziehender Mütter und Väter zu
verbessern, solle es eine generelle Unterhaltsbevorschussung durch
den Staat geben. Ebenso stehe das BZÖ für Reformen im für bereits
Unterhaltspflichtige, die sich zu einer neuerlichen Elternschaft
entschließen, zu verbessern. Die Rahmenbedingungen für die
Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie müssten weiter verbessert
werden. Mit einer verbesserten Vereinbarkeit
von Familie und Beruf solle auch die Familienarbeit rechtlich
aufgewertet und abgesichert werden. Kinderbetreuungsmöglichkeiten
seien auszubauen. "Das BZÖ, als die neue bürgerliche Kraft, hat sich
in den letzten Jahren als die Familienpartei etabliert, während die
ÖVP als Familienpartei abgedankt habe und nur mehr Banken und
Großkonzerne vertrete. Familien haben Zukunft, Mütter sind wieder
"in" und erfahren in der Gesellschaft eine wichtige Aufwertung. Hier
ist es auch für die Politik Zeit, endlich wieder zu handeln und die
Familie in den Mittelpunkt zu stellen", betont Haubner.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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