- 06.05.2011, 10:26:52
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Lkw-Schwerpunktkontrolle in Ravelsbach
Pröll: "Mautflüchtlinge" auf das überregionale Straßennetz zurückbringen
St. Pölten (OTS/NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll überzeugte
sich heute, 6. Mai, an der B 4 bei Ravelsbach (Bezirk Hollabrunn) von
der Effizienz der Lkw-Kontrollen durch einen Prüfzug des Landes
Niederösterreich.
"Diese Überprüfung hier ist kein Zufall. Wir haben bemerkt, dass
seit April 2010 der Schwerverkehr auf der B 2 und der B 4 zugenommen
hat. Es handelt sich dabei um \x{2588}Mautflüchtlinge\x{2588} von der Nordautobahn,
und es gilt, diese \x{2588}Mautflüchtlinge\x{2588} auf das überregionale
Straßennetz zurückzubringen. Daher sind diese Überprüfungen hier
wichtig und eine erste Hürde", so der Landeshauptmann zum Hintergrund
dieser Überprüfungen.
Allerdings seien die Kontrollen nur ein erster Schritt, zur Lösung
des Problems werde mit Tschechien zusammengearbeitet: Auf
tschechischem Gebiet würden, so Pröll, die entsprechenden Fahrverbote
sichtbar gemacht werden, Ende Juni würden Verbotstafeln errichtet,
"um den Schwerverkehr auf die Nordautobahn hin zu kanalisieren". Die
Angelegenheit sei auch als finanzielle Frage zu betrachten. "Die rund
300 Lkw, die eigentlich auf die Nordautobahn gehören, bringen der
ASFINAG einen Finanzverlust von rund 5.000 Euro", so Pröll.
Zwischen 1. April 2010 und 31. März 2011 wurden auf der B 2/B 4 an
45 Einsatztagen 771 Fahrzeuge durch die Prüfzüge überprüft. Rund 41
Prozent der überprüften Fahrzeuge wiesen keine oder nur leichte
Mängel auf, rund 42 Prozent schwere Mängel und bei rund 18 Prozent
kam es zum Kennzeichenentzug.
Niederösterreichweit kam es im genannten Zeitraum zu 475
Einsatztagen, an denen 8.833 Fahrzeuge überprüft wurden. Von diesen
wiesen rund 49 Prozent keine oder nur leichte Mängel auf, rund 35
Prozent wiesen schwere Mängel auf und in rund 16 Prozent der Fälle
kam es zu Kennzeichenentzug. Im Bundesland Niederösterreich werden 46
Prozent aller Fahrzeugüberprüfungen von ganz Österreich durchgeführt,
32 Prozent aller Einsatztage entfallen auf Niederösterreich. In
Niederösterreich sind aktuell zwei Prüfzüge, ein Prüfanhänger, ein
Gefahrgutmobil und ein Motorradmessbus im Einsatz.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk
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