- 05.05.2011, 16:09:19
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Dank an Schülerlotsen für Sicherheitsarbeit
500 Mädchen und Buben im freiwilligen Einsatz für die Sicherheit auf den Schulwegen
Hard (OTS/VLK) - In Vorarlberg gibt es rund 500 aktive
Schülerlotsen, die jährlich mehr als 9.000 Stunden im Einsatz sind
und dadurch ehrenamtlich ihren Beitrag für mehr Sicherheit auf dem
Schulweg leisten. Damit ist Vorarlberg das Bundesland mit den meisten
Schülerlotsen. Land, Landesschulrat und Kuratorium für
Verkehrssicherheit (KfV) sagen dafür - speziell im heurigen
Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit - "Danke".
Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg ist allen Beteiligten
ein Anliegen. "Die Schülerlotsen leisten im täglichen Einsatz einen
besonderen Beitrag, um die Schulwege für ihre Mitschülerinnen und
-schüler sicherer zu machen", sagte Landesschulinspektorin Karin
Engstler heute, Donnerstag, vor den freiwilligen Sicherheitshelfern
der Vorarlberger Mittelschulen Bregenz Stadt und Hörbranz, die zu
einem gemeinsamen Ausflug am Bodensee mit dem Polizeiboot eingeladen
waren.
Die wichtigste Aufgabe jedes Schülerlotsen besteht darin, anderen
Schulkindern das sichere Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Sie
werden von der Polizei eingeschult, erhalten einen Ausweis und sind
im Rahmen ihrer Tätigkeit bei der AUVA versichert. Mit Signalstab und
Schutzausrüstung, die vom KfV zur Verfügung gestellt wird, sichern
sie jeweils zu zweit einen Übergang auf dem Schulweg. Der Verkehr
darf von den Schülerlotsen nicht angehalten werden. Die
Fahrzeuglenker dürfen nur durch deutliche Zeichen darauf aufmerksam
gemacht werden, dass Schülerlotsen mit Kindern die Fahrbahn
überqueren wollen. Die Schülerlotsen sollten entsprechend große
Zeitlücken im Verkehr abwarten und auch dafür sorgen, dass keine
"Nachzügler" den Schutzweg betreten, wenn dies die Verkehrssituation
wegen herannahender Fahrzeuge nicht mehr zulässt.
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