• 05.05.2011, 10:36:31
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Österreichs Schweinebauern ist der Tierschutz ein besonderes Anliegen

Forderungen angeblicher Tierschützer würden 500.000 Ferkel das Leben kosten

Wien (OTS) - Österreichs Schweinebauern haben selbst das größte
Interesse an bestmöglichem Tierschutz - auch aus wirtschaftlichen
Überlegungen, denn ohne optimale Haltungsbedingungen würde es kein
heimisches Fleisch höchster Qualität geben. Die aktuelle Kritik von
vorgeblichen Tierschützern an der Haltung von Zuchtschweinen ist in
erster Linie ein Beleg völliger Ahnungslosigkeit. Ohne den
kritisierten Kastenstand würden jedes Jahr 500.000 Ferkel einen
frühen Tod erleiden. Die angebliche Liebe vorgeblicher Tierschützer
würde damit eine halbe Million kleiner Ferkel pro Jahr im wahrsten
Sinne des Wortes "erdrücken".

Österreichs Schweinebauern sind es leid, sich als Tierquäler
hinstellen zu lassen. "Wir wären ja schwachsinnig, würden wir unseren
Tieren nicht ein optimales Umfeld bieten, in dem sie sich gesund und
gut entwickeln können - schließlich leben wir von gesunden Tieren,
wie sie sich nur bei passender Haltung entwickeln können", erklärt
Georg Mayringer, Geschäftsführer des Verbandes österreichischer
Schweinebauern zu aktueller Kritik vorgeblicher Tierschützer an der
Schweinehaltung in Österreich.

Tierschützer sind in Wahrheit jene Menschen, die mit Tieren
tagtäglich zu tun haben - wie die österreichischen Schweinebauern,
die in der Früh aufstehen, die Tiere füttern und einen Bezug zu
ihrem Vieh haben. Wenn es den Tieren nicht gut ginge, wäre das
österreichische Schweinefleisch nicht so hochwertig.

Es ist einfach eine unwahre Behauptung selbsternannter
Tierschützer, dass Zuchtsauen ein Leben lang im Kastenstand gehalten
werden. Mit dem Bundestierschutzgesetz aus 2004 sind Sauen
verpflichtend in Gruppen zu halten. Nur in besonderen Situationen
sind Ausnahmen gestattet. Im Zeitraum um die Geburt der Ferkel ist es
zum Beispiel gestattet die Sauen für maximal fünf Wochen in
sogenannten Abferkelbuchten zu halten. Hier dient der Kastenstand dem
Ferkelschutz - ohne Kastenstand würden jährlich rund 500.000 Ferkel
von den Muttersauen qualvoll erdrückt werden. Europaweit suchen
Wissenschaft und Forschung seit Jahren nach Alternativen zu diesem
System, bislang konnte jedoch keine praxistaugliche Lösung gefunden
werden.

In Österreich werden pro Jahr fünf Millionen Schweine verzehrt.
Diese werden in klein strukturierten, bäuerlichen Betrieben
gezüchtet. Während ein durchschnittlicher österreichischer
Zuchtbetrieb 40 bis 60 Zuchtsauen hält, so sind es etwa in dem von
den vorgeblichen Tierschützern als Positivbeispiel angeführten
Dänemark durchschnittlich 1.200, teilweise sogar mehr als 5.000
Zuchtsauen pro Betrieb.

Wenn in Österreich die Schweinezucht unmöglich gemacht wird - und
das wäre es, würden die Forderungen von selbsternannten Tierschützern
und Grünen, die in der Realität zu deutlich mehr Tierleid führen
würden, umgesetzt, kommt das Fleisch künftig aus dem Ausland, wo
größtenteils weniger Tierschutz und geringere Hygienestandards
herrschen. Zudem haben der aktuellen Verordnung zum Tierschutzgesetz,
die nun in Frage gestellt wird, alle Parteien, auch die Grünen,
zugestimmt.

Rückfragehinweis:
Milestones in Public Relations
Barbara Gerzabek
Mobil: +43 664 246 90 54
Mail: [email protected]

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