• 02.05.2011, 12:37:54
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FPÖ fordert Rücktritt des türkischen Botschafters Tezcan

Offener Brief an Staatspräsident Gül

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache
stellte im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag fest, dass die FPÖ
keinesfalls einen Eklat rund um den Besuch des türkischen Präsidenten
Abdullah Gül in Wien plane. Denn der "tatsächliche" Eklat habe
bereits vor einem halben Jahr stattgefunden, als der türkischen
Botschafter Kadri Ecvet Tezcan Österreich "beleidigt" habe, so
Strache. Die österreichische Bundesregierung sei anlässlich des
Besuches gefordert, auch "dieses Problem" anzusprechen. Die
Freiheitlichen werden dem türkischen Staatspräsidenten daher einen
offenen Brief überreichen, in dem unter anderem die Abberufung
Tezcans aus Wien gefordert wird. In diesem Protestschreiben werden
zudem der Umgang der Türkei mit Minderheiten im eigenen Land sowie
die "fehlenden Voraussetzungen" der Türkei für einen EU-Vollbeitritt
thematisiert, erklärte Strache. Der Wiener FPÖ-Klubobmann, GR Johann
Gudenus, betonte, dass die Freiheitlichen aus diesen Gründen auch der
Eintragung von Staatspräsidenten Gül ins Goldene Buch der Stadt Wien
sehr skeptisch gegenüber stehen würden. Die Wiener FPÖ werde daher
auch den heutigen Besuch Güls im Rathaus boykottieren.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01
4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/(Schluss) bon

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Nina Böhm
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81378
   E-Mail: [email protected]

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