• 29.04.2011, 11:45:01
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  • OTS0177 OTW0177

Aristokratie statt Oligarchie?

Wollen wir eine Herrschaft der Besten - oder die "Machtausübung einer Minderheit, die die Macht an sich gerissen hat"?

Wien (OTS) - "Die Aristokratie bei Platon ist die am Gemeinwohl
orientierte idealtypische Herrschaft der Besten. Sie fällt wie die
Oligarchie unter die Herrschaft der Wenigen, wobei die Oligarchie als
die am Eigennutz Weniger ausgerichtete Herrschaftsform definiert
ist." (aus Wikipedia: "Aristokratie")

Österreich ist laut Artikel 1 der Bundesverfassung eine
"demokratische Republik", deren "Recht vom Volk ausgeht" - laut einem
Kommentar von Klecatsky-Morscher (Verlag MANZ) hingegen, ein
"Parteien- und Verbändestaat"... (Könnte man nicht auch sagen, unser
Staat sei im Grunde eigentlich eine "Parteien-Oligarchie"?)

"Der heutige Parlamentarismus (repräsentative Demokratie) ist nach
der klassischen Verfassungssystematik keine Demokratie (direkte
Demokratie)...", heißt es dann übrigens noch bei Wikipedia.

Vielleicht sollten wir nicht zu verächtlich auf "die Aristokratie"
herab blicken - sondern lieber daran arbeiten, aus unserem Land eine
echte Demokratie zu machen? (Denn wir haben wohl weder eine
"Herrschaft des Volkes", noch eine Herrschaft der "Besten".)

Durch eine Stärkung der innerparteilichen Demokratie, durch
Persönlichkeitswahlrecht, Aufwertung der direkten Demokratie und eine
Reform der Parteienfinanzierung. Die Parteien sind zu üppig geworden.

Rückfragehinweis:
Initiative MEHR WAHLRECHT / 0664 3245165

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