• 29.04.2011, 09:23:01
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Neuer EU-Abgeordneter Becker: Niemand ist "zu jung" oder "zu alt"

Solidarität zwischen Generationen muss Topthema europäischer Politik werden

Brüssel, 29. April 2011 (OTS) "Auf die erfreulicherweise
steigende Lebenserwartung in der EU kann nur mit Solidarität zwischen
den Generationen reagiert werden. Jung und Alt haben eine gemeinsame
Verantwortung für die Zukunft Europas", stellt der Sozialsprecher der
ÖVP-Delegation Heinz K. Becker heute bei einer Konferenz anlässlich
des dritten "Europäischen Tags der Solidarität zwischen den
Generationen" klar. Vertreter der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten,
des Europäischen Parlaments, der Kommission und von Nicht-
Regierungsorganisationen diskutieren heute in Brüssel über Maßnahmen
zur längeren Einbindung von älteren Arbeitnehmern ins Erwerbsleben,
über Generationengerechtigkeit und über die Anpassung der
europäischen Infrastruktur an die alternde Gesellschaft. ****

"Unser Ziel ist es, gegen die Diskriminierung von Jung und Alt in
der Arbeitswelt vorzugehen. Niemand ist 'zu jung' oder 'zu alt' im
Berufsleben. Entweder ist jemand qualifiziert im Beruf oder eben
nicht", unterstreicht Becker seine Position. Die Europäische
Kommission hat das Jahr 2012 zum Europäischen Jahr des "aktiven
Alterns" erklärt. Der Ausschuss für Beschäftigung und Soziales des
Europäischen Parlaments arbeitet zurzeit an einem Bericht mit dem
Titel "Generationengerechtigkeit - eine Kultur für aktives Altern in
Europa schaffen". Becker erwartet sich dadurch eine Sensibilisierung
dafür, dass Solidarität zwischen den Generationen der Schlüssel für
die Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen ist.

Als langfristiges Ziel nennt Becker die Anpassung der
Lebensverdienstkurve. "Jüngere Menschen sollten am Anfang ihrer
Laufbahn mehr verdienen - die Älteren entsprechend weniger - bei
gleichem Gesamt-Lebenseinkommen. Diese Umstrukturierung wird ein
längerer Prozess. Umso wichtiger ist es, dringend erste Schritte zu
setzen"', so Becker.

Rückfragen: Heinz K. Becker MEP, Tel.: +32-2-284-5288
([email protected])
Daniel Köster M.A., EVP Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
([email protected])

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