• 29.04.2011, 08:43:14
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UNIQA 2010 mit starkem Prämien- und Ergebniszuwachs

Wien (OTS) - UNIQA bestätigt Zahlen für 2010
- Prämienplus von 8,4% in der Gruppe auf insgesamt 6.224 Mio. Euro
- Marktführerschaft in Österreich bei laufenden Prämien ausgebaut
- Prämienwachstum im internationalen Geschäft um 20,8%
- Lebensversicherung mit einem Plus von 13,1% als Wachstumstreiber
- Ergebnis vor Steuern mit 153 Mio. Euro um mehr als 50% höher als
2009 (100 Mio. Euro)
- Dividendenausschüttung soll unverändert bei 40 Cent pro Aktie
bleiben

Wachstum in den ersten drei Monaten 2011
- Prämien konzernweit um 3,5% gesteigert

Wechsel an der Konzernspitze mit Ende Juni 2011
- Konstantin Klien übergibt Vorstandsvorsitz an Andreas Brandstetter

Nach den endgültig geprüften Daten für die Bilanz 2010 erreichte die
UNIQA Group Austria ein Plus der verrechneten Prämien (inklusive
Sparanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung)
von 8,4% auf 6.224 Mio. Euro. Damit konnte die UNIQA Gruppe aufgrund
der anhaltenden Wachstumsdynamik erstmals die Prämienhürde von sechs
Milliarden Euro überspringen. Im Zuge des Wachstums, einer
verbesserten Kostenquote und eines stark gestiegenen
Finanzergebnisses konnte das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit deutlich erhöht werden und lag mit 153 Mio. Euro
um mehr als 50% über dem Vorjahreswert von 100 Mio. Euro. Der
Hauptversammlung am 30. Mai 2011 soll eine unveränderte Dividende von
40 Cent je Aktie vorgeschlagen werden.

Vorstandsvorsitzender Dr. Konstantin Klien: "Den Herausforderungen
von 2010 haben wir uns mit hohem Engagement, großer Kreativität und
vor allem erfolgreich gestellt. Damit konnten wir die
Voraussetzungen für das erfreuliche Ergebnis von 153 Mio. Euro
schaffen und erstmals die Prämienhürde von sechs Milliarden Euro
überspringen. In Österreich haben wir zudem die Marktführerschaft bei
den laufenden Prämien weiter ausgebaut und in der Sachversicherung
den zweiten Marktrang erreicht. Im internationalen Bereich hat sich
unsere Strategie der regionalen Diversifikation auch 2010 mit einem
beachtlichen Prämienplus von 20,8% sehr positiv ausgewirkt. Durch
unsere breite Internationalisierung haben wir sowohl von der
außergewöhnlichen Nachfragesituation nach Lebensversicherung in
Italien profitieren können, als auch in der Region Ost- und
Südosteuropa mit einem Prämienplus von 12,2% überdurchschnittlich
zugelegt. Wie wichtig die Ausdehnung unserer Geschäftstätigkeit auf
nunmehr 21 europäische Märkte für die Entwicklung der UNIQA Gruppe
war, zeigt sich auch daran, dass 2010 das Prämienvolumen aus dem
Ausland bereits genauso groß ist wie das gesamte
Konzernprämienvolumen vor 10 Jahren. Erreicht wurde das durch ein
durchschnittliches jährliches Wachstum des internationalen Geschäftes
von 35% - Zuwächse die in einem Markt wie Österreich alleine nicht
möglich gewesen wären. Nicht umsonst trägt unser aktueller
Geschäftsbericht den Titel "Von Österreich nach Europa". Angesichts
der Aussichten für die Märkte in Ost- und Südosteuropa ist klar, dass
auch in Zukunft ein großer Teil der Wachstumsdynamik für die UNIQA
Gruppe aus dieser Region kommen wird. Der Nachholbedarf und die
Nachfrage nach hochqualitativen Versicherungsschutz ist weiterhin
groß. Dass man mit entsprechender Produkt- und Servicequalität auch
in diesen Ländern schneller als der Markt wachsen kann, haben wir in
der Vergangenheit bewiesen."

UNIQA in Österreich: Marktführer bei laufenden Prämien, Wachstum in
der Schaden- und Unfallversicherung deutlich über Marktentwicklung
In Österreich ist UNIQA seit Jahren klarer Marktführer bei den
laufenden Prämien. 2010 konnte diese führende Position mit einem
Prämienplus von 3,3% (Markt: +1,9%) weiter ausgebaut und der Abstand
zu den Mitbewerbern vergrößert werden. Der Marktanteil der UNIQA
Gruppe lag 2010 bei den laufenden Prämien bereits bei über 23%.

Die gesamten verrechneten Prämien (laufende und Einmalerläge) konnte
die UNIQA Gruppe in Österreich 2010 um 1,9% auf 3.829 Mio. Euro
steigern. Überdurchschnittliche Wachstumsraten wiesen dabei die
Schaden- und Unfallversicherung mit +2,9% (auf 1.362 Mio. Euro) und
die Krankenversicherung mit 2,3% (auf 791 Mio. Euro) auf. In der
Lebensversicherung hat eine sehr erfreuliche Prämiendynamik bei den
Produkten gegen laufende Prämie den Rückgang im Bereich der
klassischen Einmalerläge mehr als ausgeglichen. Das gesamte
Prämienwachstum im Bereich der Lebensversicherungen betrug 1,0%.

UNIQA in Ost- und Südosteuropa: Prämienwachstum 2010 bei 12,2%,
Marktwachstum in den letzten Jahren in fast allen Ländern übertroffen
Die Märkte Ost- und Südosteuropas standen 2010 weitgehend im Zeichen
der Erholung nach der Wirtschaftskrise. UNIQA konnte daran angesichts
der breiten Präsenz besonders gut partizipieren und ein zweistelliges
Wachstum erreichen. Die Prämien aus Ost- und Südosteuropa konnten um
12,2% auf 1.294 Mio. Euro gesteigert werden. In der Schaden- und
Unfallversicherung - auf die in dieser Region über 60% der Prämien
entfallen - konnten die Prämien um 12,5% auf 821 Mio. Euro gesteigert
werden. Die Lebensversicherungsprämien stiegen um 11,7% auf 456 Mio.
Euro und jene in der Krankenversicherung um 16,4% auf 17 Mio. Euro.
Der Anteil Ost- und Südosteuropas an den Konzernprämien betrug 2010
20,8%.

UNIQA in Westeuropa: Prämien legen um 32,6% zu,
Lebensversicherungsnachfrage in Italien stark gestiegen
In Westeuropa erwirtschafteten die Unternehmen der UNIQA Gruppe im
vergangenen Jahr Prämien in der Höhe von 1.101 Mio. Euro - um 32,6%
mehr als 2009. Geprägt war diese Entwicklung vor allem von der
massiven Nachfrage nach Lebensversicherungen in Italien. An den
Konzernprämien hielt Westeuropa im vergangenen Jahr einen Anteil von
17,7%.

Die Verteilung des internationalen Geschäftes auf Ost-/Südosteuropa
und Westeuropa entspricht der langjährigen Strategie der UNIQA Gruppe
eines ausgewogenen Portfolios zwischen den Regionen.

Konzernwachstum: Wachstumstreiber Lebensversicherung
Konzernweit erreichte die Lebensversicherung ein Prämienwachstum von
13,1% auf 2.664 Mio. Euro; das war das stärkste Wachstum in den
einzelnen Versicherungssparten. Der Anteil am gesamten
Konzernprämienvolumen betrug für die Lebensversicherung 42,8%. In der
Lebensversicherung erreichte UNIQA 2010 einen
Internationalisierungsgrad von 37,3%.

In der Schaden- und Unfallversicherung steigerte UNIQA 2010 die
Prämien konzernweit um 5,9% auf 2.590 Mio. Euro. Die Sparte trug
somit zu 41,6% zum Konzernprämienvolumen bei. Auf Ost- und Südeuropa
entfallen 31,7% der Prämien aus diesem Segment, auf Westeuropa 15,7%.

In der Krankenversicherung legte UNIQA 2010 über alle Regionen bei
den Prämien um 3,5% auf 970 Mio. Euro zu. Der Anteil dieses Segments
am Konzern-Prämienvolumen betrug 2010 15,6%. Österreich dominierte
dieses Segment noch klar mit 81,6% der Prämien.

Insgesamt entfielen auf Konzernebene fast 60% der Prämien auf die
Personenversicherungen (Kranken- und Lebensversicherung). Während in
Österreich und Westeuropa 2010 die Lebensversicherungen dominierten
(jeweils mehr als 40%-Anteil an den Prämien), lag in Ost- und
Südosteuropa der größte Anteil (63,5%) in der Sparte Schaden- und
Unfallversicherung.

10 erfolgreiche Jahre für einen internationalen Player
Die UNIQA Gruppe konnte in den letzten Jahren ein Wachstum
verzeichnen, das im Zuge der Ausdehnung des Tätigkeitsbereiches auf
nunmehr 21 europäische Länder immer stärker aus dem internationalen
Bereich kommt.

Seit 2000 wurde das Prämienvolumen der Gruppe außerhalb Österreichs
fast verzwanzigfacht und erreichte ein durchschnittliches Wachstum
von 35% pro Jahr. In der Folge dieser Entwicklung ist 2010 das
Prämienvolumen aus dem internationalen Bereich mit 2.395 Mio. Euro
bereits annähernd so groß wie das gesamte Konzernprämienvolumen vor
zehn Jahren.

Den Internationalisierungsgrad hat UNIQA damit in den letzten zehn
Jahren von 4,9% auf nunmehr 38,5% gesteigert.

Konstantin Klien: "UNIQA hat sich in zehn Jahren von einem
österreichischen Versicherer mit kleineren Auslandsbeteiligungen zu
einem Konzern von mitteleuropäischer Bedeutung entwickelt. Die
Geschäftsaufnahme unserer Tochter in Russland 2009 war der vorläufig
letzte Schritt einer konsequenten Expansionspolitik Richtung Osten,
mit Akquisitionen, Green-field Engagements und vor allem einem über
der Marktentwicklung liegenden organischen Wachstum. Ohne den
Rückhalt unserer Kernaktionäre und den außergewöhnlichen Einsatz
vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre das in dieser Form und
vor allem in dieser Zeit nicht möglich gewesen. Neben dem Wachstum
haben wir auch immer Ressourcen eingesetzt, um die neuen
Gesellschaften schnell in die UNIQA Gruppe zu integrieren und so
einheitliche Konzernstandards umzusetzen. Das hat auch dazu
beigetragen, dass UNIQA während der Wirtschafts- und Finanzkrise die
Position mit einem stabilen Management-Team in fast allen Märkten
ausbauen konnte."

Überdurchschnittliches Wachstum, verbessertes Finanzergebnis und
positive Entwicklung des Kostensatzes sorgen trotz Naturkatastrophen
und Großschäden für ein auf 153 Mio. Euro gesteigertes Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - Dividende unverändert bei 40 Cent
je Aktie
Die Versicherungsleistungen (vor Rückversicherung) an die Kundinnen
und Kunden der UNIQA Gruppe und die entsprechenden Rückstellungen
stiegen 2010 um 6,6% auf 4.566 Mio. Euro und sind damit weniger
schnell gewachsen als die verrechneten Prämien. Der Zuwachs im
Vergleich zum Vorjahr lässt sich vor allem auf das starke Wachstum
der Lebensversicherung in Italien sowie auf Belastungen durch eine
Häufung von Großschäden, Flutereignissen und den strengen Winter -
insbesondere in einigen Ländern Ost- und Südosteuropas -
zurückführen.

Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen im
Vergleich zu 2009 um 7,4% auf 1.346 Mio. Euro. Die Kostenquote konnte
die UNIQA Gruppe im vergangenen Jahr angesichts eines unter der
Prämiensteigerung liegenden Kostenzuwachses um 0,3 Prozentpunkte von
22,9% auf 22,6% senken.

Die Kapitalanlagen inklusive fonds- und indexgebundener
Lebensversicherung steigerte der UNIQA Konzern 2010 um 7,1% auf
24.246 Mio. Euro. Die Aktien- und Beteiligungsquote ist mit 6,5%
gegenüber 2009 unverändert geblieben. Staatsanleihen machten 35,4%
der Kapitalanlagen aus (2009: 34,5%); sonstige Anleihen betrugen
33,3% (2009: 31,7%). Nach Abklingen der Finanzkrise wurde der
Cashanteil von 8,5% im Jahr 2009 auf 5,6% zurückgefahren. Die
Nettoerträge aus den Kapitalanlagen konnten 2010 trotz der
Turbulenzen um einzelne Euro-Länder um 17,3% auf 841 Mio. Euro
gesteigert werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (bilanziert nach
IFRS und vor Berücksichtigung der ungarischen Sondersteuer für den
Finanzsektor in der Höhe von rund 7 Mio. Euro) erreichte im
vergangenen Geschäftsjahr 153 Mio. Euro (im Vergleich zu 100 Mio.
Euro im Jahr 2009). Somit liegt das Konzernergebnis für 2010 um mehr
als 50% über dem Vorjahresergebnis. Der Hauptversammlung wird die
Ausschüttung einer Dividende in der unveränderten Höhe von 40 Cent je
Aktie vorgeschlagen. Das entspricht einer Ausschüttung von insgesamt
56,9 Mio. Euro an die Aktionärinnen und Aktionäre der UNIQA
Versicherungen AG.

Erstes Quartal 2011 mit Wachstumsimpulsen
Nach vorläufigen Daten konnte die UNIQA Gruppe in den ersten drei
Monaten des laufenden Jahres die Prämien solide steigern - die
verrechneten Prämien (nach lokaler Rechnungslegung, nicht
konsolidiert) stiegen um 3,5% auf 1.768 Mio. Euro.

Überdurchschnittlich war dabei das Wachstum in der Schaden- und
Unfallversicherung mit rund 5,8% und in der Krankenversicherung mit
rund 4,3%. In der Lebensversicherung zeigen die laufenden Prämien
weiterhin eine sehr dynamische Entwicklung während es bei den
Einmalerlägen insbesondere wegen eine phasenverschobenen Entwicklung
zu Rückgängen gekommen ist. Das gesamte Prämienwachstum in der
Lebensversicherung lag nach drei Monaten bei 0,4%.

In Österreich ereichten die Unternehmen der UNIQA Gruppe in den
ersten drei Monaten Prämien von 1.052 Mio. Euro (+0,9%). Die Non-Life
Prämien wurden dabei um 3,1% gesteigert, während im Life-Segment eine
phasenverschobene Einmalerlagsentwicklung zu einem Rückgang von 2,8%
führte.

Die Prämien aus dem internationalen Bereich konnten in Summe um 7,6%
auf 715 Mio. Euro gesteigert werden. In den Non-Life Segmenten
stiegen dabei die Prämien um 9,3%. Die Lebensversicherung
verzeichnete dabei ein Plus von 4,9%.

Die Schadenentwicklung in Österreich ist in den ersten Monaten des
laufenden Jahres frei von Groß- und Naturkatastrophenschäden. Im
Ausland ist im ersten Quartal eine relativ geringe Belastung durch
einige wenige Großschäden (in Deutschland, der Tschechischen Republik
und der Ukraine) eingetreten.

Brandstetter folgt mit 1. Juli 2011 Klien als Vorstandsvorsitzender
Wie schon verlautbart wird Andreas Brandstetter per 1. Juli 2011 den
Vorstandsvorsitz der UNIQA Versicherungen AG von Konstantin Klien
übernehmen. Brandstetter und sein Vorstandsteam werden ihre
Arbeitspläne für die Unternehmensgruppe bis Ende des zweiten Quartals
den Gremien der Gesellschaft vorlegen.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige
Entwicklung der UNIQA Group Austria beziehen. Diese Aussagen stellen
Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt
zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die
zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, so können die
tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen
werden.

Rückfragehinweis:
UNIQA Versicherungen AG - Presseservice
Tel.: (+43 1)211 75-3414
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | UQA

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