• 28.04.2011, 14:04:53
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Körner Fonds 2: 84.000 Euro für jungen ForscherInnen

Starthilfe für 51 zukunftsweisende Arbeiten

Wien (OTS) - Von Forschung zur besseren Behandlung von Krebs bis
hin zur Abschätzung der gesellschaftlichen Kosten der Atomkraft
reichen die Arbeiten von 51 jungen ForscherInnen und KünstlerInnen,
die heute an der Uni Wien Starthilfe vom Theodor Körner Fonds
bekamen. Der von Arbeiterkammer und Gewerkschaften initiierte Fonds
vergibt jeweils zwischen 1.500 und 3.000 Euro Starthilfe. Die Preise
verlieh AK Präsident Herbert Tumpel.

Im Bereich Medizin, Naturwissenschaften und Technik fördert der
Körner Fonds heuer Andreas Birbach für seine Forschung nach den
Ursachen der Schuppenflechte. Michaela de Martino erforscht die
Risikofaktoren für Nierentumore, um bessere Vorbeugung zu
ermöglichen. Georg Steinhauser wiederum wird mit Förderung des Körner
Fonds ein Experiment von Auer Welsbach (Chemiker und Erfinder des
Glühstrumpfs bei Gaslampen) wiederholen. Das, so Steinhauser, könnte
vielleicht unser Wissen über die Radioaktivität revolutionieren.

Um Radioaktivität geht es auch in einer der Arbeiten, die der
Fonds im Bereich Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
fördert: Martina Zweimüller untersucht die gesundheitlichen und
sozialen Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl in Österreich, um
die gesellschaftlichen Folgekosten von Atomkraftwerken abzuschätzen.
Martin Halla rechnet an Hand von Daten der Gebietskrankenkasse nach,
was Krankheit durch Arbeit die Sozialsysteme kostet. An einem
wirtschaftlich gerechten Steuersystem für die Gewinne von Konzernen
arbeitet Matthias Petutschnig.

Im Bereich Geistes- und Kulturwissenschaften untersucht Elisabeth
Westphal die Gründe für die überstürzte Einführung des
Baccalaureats-Studiums in Österreich. Gillles Reckinger untersucht
die Entwicklung der Insel Lampedusa als Ziel von Flüchtlingen.

Drei Spezialpreise vergibt die Gemeinde Wien: an Margareta
Ferek-petric ("Take 7" - Musik und Komposition), Vera Kaiser (Roman
"Blasmusikpop oder wie die Wissenschaft in die Berge kam") und
Angelique Leszcawski-Schwerk ("Frauenbewegungen im österreichischen
Galizien").

(Schluss)

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Peter Mitterhuber
Tel.: (+43-1) 501 65-2347
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at

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