• 28.04.2011, 09:00:11
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Beste Fabrik Österreichs: Vorfinalisten für Wettbewerb Fabrik 2011 stehen fest

Wien (OTS) - Die Jagd um den Titel der besten Fabrik Österreichs
ist eröffnet. 21 Unternehmen haben sich dem Wettbewerb um den Titel
Fabrik2011 gestellt. Sechs Konzerne und fünf Unternehmen
qualifizieren sich in den zwei ausgeschriebenen Kategorien für die
nächste Runde in denen sie sich einer Vor-Ort-Evaluierung durch
Fraunhofer-Produktionsexperten stellen müssen. Die Sieger werden beim
Industriekongress in Linz am 21. Juni 2011 gekürt.

Zwei neue Wettbewerbskategorien, noch profundere Expertenanalysen:
Der begehrte Preis für den Standort mit der effizientesten Produktion
im Lande wird zum zweiten Mal von Fraunhofer Austria und dem
Industriemagazin ausgeschrieben. 21 Firmen haben sich beworben
darunter acht Bewerbungen in der Kategorie "Konzerne", mit über 5.000
Mitarbeiter weltweit und dreizehn in der Kategorie "Unternehmen" mit
weniger als 5.000 Mitarbeitern.

Fabrik 2011 ist kein Beauty Contest - Fabrik 2011 ist Österreichs
härtester Wettbewerb für produzierende Unternehmen. Bewertet wird die
Produktivität und Innovationskraft eines Produktionsstandortes in
drei Schritten: die Teilnehmer füllen zuerst einen Fragebogen aus und
bewerben sich für die Teilnahme zum Wettbewerb Fabrik2011. Die Besten
in den beiden Kategorien "Konzerne" und "Unternehmen" bekommen dann
einen Besuch der Produktionsexperten von Fraunhofer Austria. Die
Unternehmen präsentieren die Highlights des Standorts und stellen
sich einer Analyse der Wettbewerbsfähigkeit durch die
Fraunhofer-Experten. Die besten beiden Unternehmen pro Kategorien
müssen sich am 21. Juni 2011 beim Industriekongress in Linz noch
einer Fachjury sowie der Bewertung der Kongressteilnehmer stellen. Am
Abend werden dann die Sieger der jeweiligen Kategorie, des
Sonderpreises Energieeffizienz sowie der Gesamtsieger - die
Fabrik2011 - gekürt.

Neue Bewerbungsmodalitäten - bessere Chancen für die "kleineren"
Unternehmen

Überdurchschnittlich viele kleinere Unternehmen nutzten die neuen
Bewerbungsmodalitäten - also die Splittung der Bewerber in die
Kategorien "Konzern" und "Unternehmen" - und rechnen sich jetzt
bessere Titel-Chancen aus. Dabei sind die teilweise sehr
professionellen, sorgfältigen Bewerbungen einiger kleineren
Unternehmen besonders auffallend. Auch hat die Breite der
teilnehmenden Branchen zugenommen. Die Anzahl der Serienfertiger ging
zurück und zahlreiche Unternehmen aus dem Bereich "Anlagen- und
Apparatebau" kamen hinzu. Eine Entwicklung, die besonders an das
Fraunhofer-Team der Vor-Ort-Evaluierung erhöhte Anforderungen stellt,
da es eine faire Bewertung ganz unterschiedlicher Unternehmenstypen
und Fertigungsverfahren sicherstellen muss. Regionale Schwerpunkte
liegen in Oberösterreich und Steiermark - 80 Prozent aller Teilnehmer
kommen aus diesen beiden Bundesländern.

Verbesserung in Quantität und Qualität

Überraschend wenig Unternehmen aus dem Wettbewerb des letzten
Jahres treten wieder an - über 80 Prozent der Bewerbungen nehmen zum
ersten Mal teil. "Bis auf die drei Finalisten BMW Motoren Steyr,
Bosch Hallein und Infineon Austria Villach hätten alle Teilnehmer der
letztjährigen Konkurrenz teilnehmen können" erklärt Daniel Palm,
Leiter des Geschäftsbereichs Produktions- und Logistikmanagement der
Fraunhofer Austria Research GmbH und Chef des
Fraunhofer-F2011-Evaluierungsteams. "Die meisten die wir befragt
haben, wollten jedoch erst die Empfehlungen aus dem Wettbewerb
'Fabrik2010' umsetzen um dann in den Folgejahren wieder anzutreten".
Diese Entwicklung zeigt gleichermaßen die hohe Einschätzung des
Wettbewerbs für "Alt"- wie "Neuteilnehmer".

Bezeichnend ist auch die Tatsache, dass die Spitzenreiter in
beiden Gruppen nach Auswertung der Bewerbungsbögen etwa gleich
aufliegen, lediglich das Gefälle bei den Unternehmen ist größer als
das bei den Konzernen. Die besten Standorte beider Gruppen erreichen
rund 85 Prozent der maximal erreichbaren Punkte - die schlechtesten
Unternehmen rund 45 Prozent. Die Motivation der Firmen am Wettbewerb
teilzunehmen, hat sich allerdings nicht geändert. Sehr viele Betriebe
geben an, dass sie zeigen wollen, was sie können. Und nicht nur das:
sie wollen zeigen, wie motiviert ihre Mitarbeiter auch in kleineren
Betrieben sind und was sie in der Lage sind zu leisten. Insgesamt
sehen sie den größten Benefit im Benchmarking mit den anderen Besten
des Landes. Die nationale Meisterschaft der besten Industriebetriebe
geht in seine nächste Runde und ist spannender denn je.

Die Qualifikanten im Überblick

Für die Vor-Ort-Evaluierung im April/Mai haben sich folgende
Teilnehmer qualifiziert:

Kategorie "Konzerne":
- AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben
- GM Powertrain Austria GmbH, Wien
- Nemak Linz GmbH, Linz
- SKF Österreich AG, Steyr
- TRUMPF Maschinen Austria Ges.mbH & Co.KG, Pasching
- Zumtobel Lighting GmbH, Dornbirn

Kategorie "Unternehmen":
- APF Produktionsdienstleistung Stiwa Group, Gampern
- austriamicrosystems AG, Unterpremstätten
- Kremsmüller Industrieanlagenbau KG, Steinhaus bei Wels
- Leitz GmbH & Co KG, Riedau
- Rosenbauer International AG, Leonding

Rückfragehinweis:

Fraunhofer Austria Research GmbH 
   Produktions- und Logistikmanagement
   Dipl.- Ing. Daniel Palm
   Telefon +43 1 504 6906
   [email protected]
   www.fraunhofer.at

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