- 27.04.2011, 09:34:27
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Konsument: Pulsmessgeräte - Die Besten fürs Lauftraining
Brustgurt für exakte Messungen unverzichtbar - Testsieger Polar
Wien (OTS/VKI) - Die Temperaturen klettern stetig nach oben und
damit steigt zugleich die Frequenz an Joggern in Parks und entlang
der Straßen. Neben dem MP3-Player gehört für viele Läufer auch das
Pulsmessgerät zur Grundausstattung. Die Mai-Ausgabe des Testmagazins
Konsument veröffentlicht die Ergebnisse eines Tests zu 18 Pulsmessern
unterschiedlicher Preisklassen - von einfachen Geräten, die die
wichtigsten Grundfunktionen beherrschen, bis hin zu solchen, die eine
individuelle Trainingsplanung und die Auswertung der Daten auf einem
PC erlauben. Preis laut Hersteller: 30 bis 230 Euro. Wie der Test
zeigt, funktionieren alle Pulsmessgeräte mit Brustgurt einwandfrei.
Selbst bei den günstigeren Pulsuhren gibt es nur minimale
Abweichungen von den an einem EKG-Monitor abgelesenen Werten. Gute
Pulsmessgeräte gibt es bereits ab 40 Euro - so etwa das Beurer PM25.
Knapper Testsieger ist die Polar FT60, erhältlich um 160 Euro.
Ungenaue Messwerte lieferte dagegen der bei walzvital.at erhältliche
Pulsring, der wie ein Ring am Finger getragen wird. Die Abweichungen
zum EKG betrugen hier zwischen 15 und 37 Herzschläge pro Minute.
Folglich gab es ein "nicht zufriedenstellend".
Alternativen zum Brustgurt sind Pulsuhren. "Diese funktionieren
teils eher durchschnittlich. Der große Nachteil bei Geräten ohne Gurt
ist, dass man beim Messen das Tempo drosseln oder gar stehen bleiben
muss. Da man hier den Puls auch nur punktuell ermitteln kann, bekommt
man keine Durchschnitts- oder Spitzenwerte. Für leistungsorientierte
Hobbysportler können wir diese daher nicht empfehlen", so Rudolf
Heintzl, Projektleiter beim Verein für Konsumenteninformation (VKI).
Wenig prickelnd ist bei einigen Modellen zudem die Bedienung:
schlecht lesbare Beschriftungen, schwergängige Tasten oder
unübersichtliche Displays machen den Läufern oftmals das Leben
schwer. Gute Ergebnisse gibt es hier nur für die drei erstgereihten
Pulsmessgeräte, darunter zwei Modelle von Polar sowie das teuerste
getestete Gerät: Garmin Forerunner 110 (erhältlich um 229 Euro).
Wie bereits beim Test zu Fitnessgeräten (Konsument 4/2011) fanden
die Tester auch dieses Mal polyzyklische aromatische
Kohlenwasserstoffe (PAK) - und zwar in Armbändern und Brustgurten.
Werden die Schadstoffe durch Schweiß gelöst, können sie über die Haut
in den Körper gelangen. Zwei Pulsmessgeräte, Sportline Duo 1060 und
Ciclo CP12L, waren sogar so hoch belastet, dass sie abgewertet werden
mussten.
Details zum Test gibt es auf www.konsument.at sowie ab dem 28.4.
im Mai-Konsument.
Rückfragehinweis:
Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
mailto:[email protected]
www.konsument.at
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