• 20.04.2011, 10:53:56
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Apotheken beklagen Mangel an Pharmazeuten

Österreichweit sind mehr als 130 offene Stellen für studierte Apotheker nicht besetzt / Besonders in Oberösterreich und Niederösterreich ist die Situation prekär

Wien (OTS) - Der Job ist sicher, gut entlohnt und mit tollen
Aufstiegschancen verbunden - dennoch beklagen Österreichs Apotheken
einen Fachkräftemangel. "Das Studium der Pharmazie verlangt den
jungen Menschen alles ab. Es ist lang und schwer. Viele wählen nach
dem Uni-Diplom den Weg in die Forschung. Um unser Service für die
Patienten aufrecht zu erhalten, brauchen wir aber dringend
akademischen Nachwuchs in den Apotheken", sagt heute, Mittwoch, der
Präsident des Österreichischen Apothekerverbandes, Dr. Friedemann
Bachleitner-Hofmann.

Im Vormonat März waren 130 offene Akademiker-Stellen in
Österreichs öffentlichen Apotheken gemeldet. Besonders gravierend ist
die Situation in Ober- und Niederösterreich. "In Niederösterreich
werden derzeit 38 Apotheker gesucht. Absolventen des
Pharmazie-Studiums könnten sofort eine der 11 offenen
Ausbildungs-Stellen als "Aspiranten" antreten. In Oberösterreich
fehlen derzeit 25 Pharmazeuten, zusätzlich sind 11 Aspiranten-Stellen
zu haben", berichtet Österreichs oberster selbstständiger Apotheker,
Dr. Friedemann Bachleitner-Hofmann.

In Wien, Graz und Innsbruck kann man Pharmazie studieren. "Wir
fordern auch für Linz einen pharmazeutischen Lehrstuhl und werden uns
an den neuen Wissenschaftsminister Töchterle wenden", kündigt
Bachleitner-Hofmann an. Grund: Mehr Ausbildungsstätten bringen mehr
Absolventen.

Rückfragehinweis:
Mag. pharm. Hans Jakesz, Pressesprecher
Österreichischer Apothekerverband
Tel.: 0664/2020488

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