Falstaff 03/11: Hauptsache Gemüse - Über die Schätze vom Acker - Ernährungs-Experten für Falstaff über die (Bio-)Klasse statt Masse - ANHANG
ANHANG zu TP/OTS - Cover Falstaff
Wien (TP/OTS) - In der aktuellen Ausgabe des Wein- und
Genussmagazin Falstaff dreht sich vieles um die bisher unterschätzten
Beilagen. "Hauptsache Gemüse" beschreibt den Weg von Karotte, Paprika
und Co. weg vom Tellerrand, hin zu vollwertigen Hauptspeisen. Ein
Genuss-Trend, der nicht nur die Topgastronomie sondern auch viele
Endverbraucher erfasst hat. Restaurantbesucher und Konsumenten sind
heute bereit, für heimisches, biologisch angebautes Gemüse, einen
höheren Preis zu bezahlen. Bei Sohyi Kim, Österreichs
Kategoriesiegerin im Falstaff Restaurantguide 2011, steht auch die
Qualität durch das saisonale Angebot im Vordergrund: "Der Körper
freut sich vielleicht über exotisches Gemüse, aber richtige Energie
bekommt er außerhalb der Saison davon nicht." Petra Rust, vom
Institut für Ernährungswissenschaft an der Universität Wien,
untermauert das Argument und bestätigt den höheren Anteil an
Vitaminen sowie sekundären Pflanzenstoffen von regionalem, saisonal
geerntetem Gemüse. "Gourmets und Gärtner haben genug von industriell
gezogenem Massengemüse. Heimische Bioware wird immer beliebter, und
fast vergessene Gemüsesorten erleben einen zweiten Frühling", so
Falstaff. Diesem Umdenken gehen mehrere Anstöße voran.
Dokumentarfilme wie etwa jener von Erwin Wagenhofer "We feed the
World" belegen den Wahnsinn von Ausbeutung - für schlechten
Geschmack. Viel mehr gibt das Gemüse, das über lange Transportwege
bis zu uns gebracht wird, nicht mehr her. Verwunderung rufen hingegen
jene Obst- oder Gemüsesorten hervor, die "wie früher, als ich noch
ein Kind war" schmecken - ob das auch die kommende Generation sagen
kann, haben Konsumenten selbst in der Hand. Der neue Falstaff bittet
Bauern, Gärtner, Fachbuchautoren und Konsumentenforscher zu Wort und
zeigt auf, dass guter Geschmack letztendlich mehr als ein Lächeln ins
Gesicht zaubert.
Falstaff Restaurantguide 2011 goes App
Auch den Falstaff-Guide gibt es für spontane kulinarische
Streifzüge als kostenlose App. Benutzer von Android-Phones senden
"falstaff" und iPhone-User "ifalstaff" an 0664 / 660 60 60, um dem
Downloadlink zu folgen.















