- 19.04.2011, 10:14:22
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Bures: F&E-Ausgaben in Österreich steigen 2011 deutlich an
Wien (OTS/BMVIT) - Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in
Österreich werden laut heute veröffentlichter Schätzung der Statistik
Austria heuer gegenüber dem Vorjahr um 5,0 Prozent auf insgesamt
8,286 Mrd. Euro steigen. Infrastrukturministerin Doris Bures zeigte
sich erfreut, dass "sich dieser Anstieg sowohl im öffentlichen Sektor
als auch im Unternehmenssektor gleichermaßen zeigt. Unsere
antizyklisch gesetzten öffentlichen F&E-Investitionen in den
Krisenjahren haben gewirkt: Der befürchtete Einbruch der privat
finanzierten F&E-Ausgaben im Jahr 2009 ist ausgeblieben und mit dem
Anspringen der Wirtschaft steigen die F&E-Investitionen der
Unternehmen wieder spürbar an. Diese sind die Basis für die
zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, das Wirtschaftswachstum und die
Arbeitsplätze von morgen." Für 2011 geht die Statistik Austria von
einem Wachstum von 5,9 Prozent im Unternehmenssektor aus. Für 2011
geht die Statistik Austria von einem Wachstum von 5,9 Prozent bei den
Forschungsausgaben im Unternehmenssektor aus. ****
Da erfreulicherweise auch das Bruttoinlandsprodukt in 2011 wieder
merklich steigt, bleibt der Anteil der F&E-Ausgaben am BIP, d.h. die
Forschungsquote mit 2,79 Prozent ähnlich hoch wie im Vorjahr (2,78
Prozent nach neuer revidierter Schätzung). Damit liegt Österreich
weit über dem EU-15 Durchschnitt, der im Jahr 2009 bei ca. 2,1
Prozent lag.
Trotzdem mahnt Bures jetzt nicht nachzulassen, denn der Trend gehe
ganz klar in Richtung Wissens- und Technologieintensität in der
Wirtschaft. Auch die großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Herausforderungen der Zukunft wie Klimawandel, Ressourcenknappheit
und demographischer Wandel verlangen einen Lösungsbeitrag von Seiten
der Forschung, Technologie und Innovation (FTI). "Deshalb
konzentriere ich auch die BMVIT-Förderungen auf die
Zukunftstechnologien in den Themen Verkehr/Mobilität, Energie und
Umwelt, Information und Kommunikation und Produktion. Damit stehen
wir im Einklang mit der umfangreichen FTI-Strategie, die die
Regierung vor wenigen Wochen beschlossen hat", erläutert die
Infrastrukturministerin.
Mit der FTI-Strategie sollen Forschung und Entwicklung in Österreich
gestärkt, die Rahmenbedingungen für FTI verbessert und die
verschiedenen Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden. In der
FTI-Strategie bekennt sich Österreich zum langfristigen Ziel, bis zum
Jahr 2020 eine F&E-quote von 3,76 Prozent erreichen zu wollen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
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