- 18.04.2011, 10:00:01
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Käfigeier in Luxushotels: VIER PFOTEN erhält prominente Unterstützung
Prinzessin Michaela Sayn Wittgenstein arbeitet gegen das Angebot von Käfigeiern in hochpreisigen Hotels.
Wien (OTS) - VIER PFOTEN begrüßt den Erfolg von Prinzessin
Michaela Sayn Wittgenstein: Die Prinzessin hat auf Eigeninitiative
bereits zwei große Luxushotels im Raum Kitzbühel überzeugt, Käfigeier
aus ihrem Frühstücksangebot zu entfernen. Auf Anfragen bei Hotels in
ganz Österreich von VIER PFOTEN haben sich kaum Hotels zur Herkunft
der von ihnen verwendeten Hühnereier bekannt. Für VIER PFOTEN eine
unglaubliche Diskrepanz: Gerade in Vier- bis Fünfsternhotels sollte
Tierschutz als Qualitätsanspruch selbstverständlich sein.
VIER PFOTEN arbeitet seit vielen Jahren daran, Käfigeier zu
stoppen - mit Erfolg: In Österreich ist es inzwischen verboten,
Käfigeier zu produzieren. Der Import der Tierqual-Eier ist leider
noch erlaubt. Und scheinbar erlauben sich auch teure Hotels mit
höchstem Luxus und Serviceanspruch, bei der Wahl der Frühstückseier
auf Kosten von Tausenden Legehennen zu sparen. "Ich war schockiert,
als ich die Nummer 3 auf den Eiern am Buffet der Hotels entdeckte.
Ich konnte nicht glauben, dass ein Luxushotel, in dem die Menschen
hunderte von Euros für die Übernachtung zahlen, Mahlzeiten auf den
Tellern haben, die von gequälten Tieren stammen ", erzählt Prinzessin
Michaela Sayn Wittgenstein. Eigeninitiativ brachte sie bisher zwei
Hotels dazu, auf bessere Haltungsherkunft der Eier umzustellen.
Bereits vor einigen Wochen führte VIER PFOTEN eine schriftliche
Befragung vieler österreichischer Hotels durch, in der um Auskunft
über die Herkunft der genutzten Eier, aber auch der in Lebensmitteln
versteckten Flüssig- und Trockeneier gebeten wurde. "Die Antworten
waren spärlich", erzählt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER
PFOTEN: "Für uns liegt damit der Verdacht nahe, dass viele gehobene
und teure Hotels billige Käfigeier aus dem Ausland einkaufen."
Johanna Stadler ist der royalen Unterstützerin sehr dankbar:
"Prinzessin Michaela Sayn Wittgenstein hat es geschafft, zwei Hotels
zum Ausstieg aus dem Käfigeierhandel zu bewegen. Ihr Verhalten ist
aus Tierschutzsicht, aber auch aus der Sicht der Zivilcourage
vorbildlich." Und auch für die Prinzessin selbst ist klar: "Ein
Hotel, das mit luxuriösem Angebot und hoher Qualität punkten will,
muss den Tierschutz in seine Qualitätsansprüche miteinbeziehen."
Auch für die Menschen selbst empfiehlt übrigens sich eine
Reduktion des Fleischkonsums: Weniger Fleisch zu essen ist
nachweislich gut für die Gesundheit - aber auch für das Klima.
Rückfragehinweis:
Mag. Nunu Kaller Press Office Austria Tel: +43-1-545 50 20-66 Mobile: +43 664 308 63 03 Fax: +43 1 545 50 20-99 [email protected]
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