LH Dörfler zu Schwesternkrieg in der SPÖ: Wackelt Prettner?
SPÖ-Chef Kaiser soll fachkompetenter Mathiaschitz den Vorzug geben.
Klagenfurt (OTS) - In Anbetracht des aktuellen, mit großer
Energie geführten Streites zwischen Energiereferentin Beate Prettner
und der Klagenfurter Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz
rund um das Gasdampfkraftwerk tut sich für Kärntens Landeshauptmann
Gerhard Dörfler die Frage auf, ob die SPÖ Kärnten bereits die
inaktive und scheinbar überforderte Energiereferentin Beate Prettner
zur politischen Disposition gestellt hat.
"Es ist sehr erstaunlich, dass innerhalb einer Partei wie der SPÖ
ein Frauen-Streit rund um die Energiepolitik in Kärnten ausgebrochen
ist", erklärt Dörfler und hält fest, dass die Fachkompetenz der
Klagenfurter Vizebürgermeisterin Mathiaschitz wesentlich höher
einzuschätzen ist, als die der bisher energielosen Energiereferentin
Beate Prettner.
Der Kärntner Landeshauptmann erwartet sich von SPÖ-Parteichef
Peter Kaiser umgehend eine klare Weichenstellung. "Das Energiereferat
ist eines der Kernreferate im Land. Dieses kann und darf nicht
weiterhin von einer ideen- und kraftlosen sowie überforderten
Referentin geführt werden. Kaiser wäre gut beraten, eine
fachkompetente Frau wie Mathiaschitz in diese Position zu hieven", so
Dörfler. Ansonsten sei für Landeshauptmann Dörfler ernsthaft in
Erwägung zu ziehen, dass es innerhalb der Kärntner Landesregierung
einen Referatstausch rund um Energiefragen gibt. "Abgesehen davon
halte ich es für beschämend, wie sich zwei SPÖ-Frauen in die Haare
geraten und man muss sich die Frage stellen, ob man diese Energie
nicht besser für gute Politik einsetzen sollte", meint Dörfler
abschließend.














