- 15.04.2011, 13:43:50
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Beatrix Karl: Andrássy Universität ist wichtiges Bindeglied im mitteleuropäischen Wissenschafts- und Forschungsraum
Wissenschafts- und Forschungsministerin anlässlich zehn Jahre Andrássy Universität in Budapest - Österreich stellt jährlich zehn Stipendien zur Verfügung - Treffen mit Studierenden

Wien (OTS) - Vor zehn Jahren wurde die Andrássy Universität in
Budapest gegründet. Seither gilt die deutschsprachige Uni als
"erfolgreiches Modell für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im
Bereich Wissenschaft und Forschung", so Wissenschafts- und
Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. Sie nimmt heute an den
Feierlichkeiten in Budapest teil und betont: "Die Andrássy
Universität ist ein wichtiges Bindeglied im mitteleuropäischen
Wissenschafts- und Forschungsraum." Ebenso beim Festakt dabei sind
der ungarische Wissenschaftsminister Dr. Miklós Réthelyi, die
deutsche Staatsministerin Cornelia Pieper, der Minister Dr. Peter
Frankenberg aus Baden-Württemberg und die Amtschefin der
Staatsministerin für Bundes und Europaangelegenheiten im Freistaat
Bayern Dr. Gabriele Stauner. Im Rahmen der Feierlichkeiten wird von
den Minister/innen der Partnerländer eine "Gemeinsame Erklärung"
unterzeichnet, mit der die Entwicklung der Universität festgelegt
wird sowie die Bedeutung und Einzigartigkeit der Universität
hervorgehoben und die finanzielle Zukunft der Universität gesichert
werden soll.
Im Vorfeld der heutigen Festveranstaltung traf die Ministerin mit
Lehrenden und Studierenden des von Österreich finanzierten
Doktoratskollegs zusammen und informierte sich über deren Arbeiten.
Derzeit sind sechs Doktoratsstudierende und ein Post-Doc aus
Österreich an der Andrássy Universität. Das österreichische
Wissenschaftsministerium stellt jährlich zehn Stipendien zur
Verfügung. "Damit ermöglichen wir jungen Menschen eine fundierte und
interdisziplinäre Ausbildung mit internationaler Ausrichtung und
Perspektive", so die Ministerin. Die zehn Stipendien entsprechen bei
voller Ausschöpfung (zehn Personen im ersten Jahr und zehn Personen
im zweiten Jahr) Mitteln in Höhe von 60.000 Euro pro Jahr.
"Mitteleuropa steht für sprachliche und kulturelle, wirtschaftliche
und politische Vielfalt", so die Ministerin weiter. "Mitteleuropa
verbindet im selben Moment wie es unterscheidet - und verbinden, das
ist auch der Auftrag der Andrássy Universität." Wissen, Bildung und
Forschung überwinden Landesgrenzen. "Die Andrássy Universität ist das
beste Symbol dafür: Finanziell getragen von drei Staaten und zwei
deutschen Bundesländern, im Herzen Europas angesiedelt und von
internationalen Studierenden besucht." Erfreut zeigt sich die
Ministerin über die Erweiterung des Bewerberkreises auf den
Westbalkan.
Die Andrássy Universität Budapest wurde 2001 vor dem Hintergrund der
damals bevorstehenden EU-Erweiterung aus der Taufe gehoben, mit
September 2002 nahmen die ersten Studierenden ihr Studium auf.
Gegründet wurde das grenzüberschreitende Gemeinschaftsprojekt von
Deutschland, Ungarn, Österreich, der Schweiz, dem deutschen
Bundesland Baden-Württemberg sowie vom Freistaat Bayern. Ziel ist es,
mit internationalen Studien in deutscher Sprache
Führungspersönlichkeiten für den auswärtigen Dienst auszubilden. Die
Internationalität spiegelt sich dabei sowohl bei den Studierenden als
auch Lehrenden wider.
An der Andrássy Universität werden sechs Masterstudiengänge
angeboten, pro Studiengang werden rund 20 Studierende aufgenommen,
was eine sehr gute Betreuung der Studierenden sicherstellt. Ebenso
gibt es ein Doktoratskolleg, das in Kleingruppen die Erarbeitung von
Dissertationen ermöglicht. Derzeit gibt es 146 Studierende an der
Andrássy Universität Budapest, die Studienbeiträge liegen bei 650
Euro pro Semester. Seit Gründung der Universität haben 273
Studierende ein Studium an der Andrássy Universität abgeschlossen.
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Rückfragehinweis:
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