• 14.04.2011, 13:47:17
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Wilfing zu Schließungen ÖBB-Güterverkehr: Ministerin Bures muss Notbremse ziehen und ÖBB-General Kern einbremsen

Geplante Einsparungen sind ein Anschlag auf Niederösterreich

St. Pölten (OTS/NÖI) - "SPÖ-Ministerin Bures muss endlich die
Notbremse ziehen, ihren roten ÖBB-General Kern einbremsen und seine
Pläne, den Güterschienenverkehr in Niederösterreich zu Tode zu
sparen, verhindern. Die geplanten Einsparungen sind nicht nur ein
Anschlag auf die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher,
sondern auch auf unsere Unternehmen, die Verkehrssicherheit auf den
NÖ Straßen und die Umwelt", stellt VP-Verkehrssprecher LAbg. Karl
Wilfing anlässlich der Aktuellen Stunde "Kahlschlag im
ÖBB-Schienen-Güterverkehr - Auswirkungen auf NÖ Landesbürger" klar.

"Jahrelang hat die ÖBB versucht den Güterverkehr von der Straße
auf die Schiene zu bekommen, doch seit ÖBB-Kern im Amt ist, werden
diese Maßnahmen zunichte gemacht. Mit Jahreswechsel wurden schon 26
Verladestellen geschlossen, weitere 26 Verladestellen werden durch
die Preispolitik der ÖBB für die Wirtschaft so unattraktiv gemacht,
dass sie bald mangels Nachfrage geschlossen werden müssen. Für
Niederösterreich sind die Folgen dramatisch: Langfristig sind dann
rund 5.600 LKW mehr pro Tag auf den NÖ Straßen unterwegs. Rechnet man
die Unfälle hoch, dann wird es künftig jeden vierten Tag einen
schweren LKW-Unfall bei uns in Niederösterreich geben. Außerdem
werden rund 110.000 Tonnen mehr an CO2 in die Luft geblasen und auch
die niederösterreichischen Pendlerinnen und Pendler müssten eine
Stunde pro Woche mehr Fahrtzeit in Kauf nehmen. Gleichzeitig wird die
Wirtschaft massiv getroffen - das ist auch eine Standort- und
Wettbewerbsfrage, die massive Auswirkungen auf Arbeitsplätze in
Niederösterreich hat. Zahlreiche Unternehmen sind direkt von den
Einsparungen betroffen und ich weiß auch, dass es den einen oder
anderen Betrieb gibt, der sich wegen der Verschlechterung des
Schienengüterverkehrs seine Gedanken über den Wirtschaftsstandort
macht. Dieser Kahlschlag der ÖBB muss daher verhindert werden", steht
für Wilfing fest.

"Wir sind zwar dafür, dass die ÖBB verantwortungsvoll mit den
Steuergeldern umgeht und einen Konsultierungskurs fährt. Doch das
darf nicht dazu führen, dass sich die Bundesbahnen aus der Fläche
zurückziehen, die Bahnstrecken und die bestehende Infrastruktur
kaputt spart und damit den Güterverkehr von der Schiene auf die
Straße treibt. Es kann auch nicht sein, dass die Bundesländer für die
Misswirtschaft der ÖBB zur Kasse gebeten werden. Denn der
Schienengüterverkehr fällt eindeutig in die Kompetenz der ÖBB und
damit ist er Sache des Bundes", so der Verkehrssprecher der VPNÖ, der
gleichzeitig darauf verweist, dass auch die anderen Bundesländer von
den Schließungen der ÖBB betroffen sind.

"Es muss bei Ministerin Bures und ÖBB-General Kern zu einem
Umdenken bei der geplanten Schließungswelle kommen. Sonst wird es zu
einem Schulterschluss der Politik, der Wirtschaft, der
Arbeitnehmervertreter und von Umweltschutzorganisationen kommen,
damit dieser Anschlag auf die Pendlerinnen und Pendler, die
heimischen Unternehmen, die Verkehrssicherheit und die Umwelt
verhindert wird", kündigt VP-Verkehrssprecher Wilfing an.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Öffentlichkeitsarbeit
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 141, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at

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