- 12.04.2011, 16:48:46
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FSG NÖ - Bildung ist die höchste Form von Chancengerechtigkeit
FSG NÖ trägt in der AKNÖ die Einigung auf Sozialpartnerebene mit
Wien (OTS/FSG) - "Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass ein
Mehr an Bildung weniger Schulen bedeuten könnte?", fragt Christian
Farthofer, Landessekretär der FSG NÖ, in Reaktion auf eine Aussendung
des NÖAAB zum Thema "AKNÖ unterstützt das Bildungsvolksbegehren".
Genau das Gegenteil wird die Realität sein. Schulstandorte hängen
nicht vom Schultyp ab, sondern von der Anzahl der zu betreuenden
Kinder. "Wenn nun also das von der FSG NÖ unterstützte Model
Wirklichkeit werden sollte, werden wir jeden Schulstandort wie einen
Bissen Brot benötigen", hält Christian Farthofer fest. Gerade die
ländlichen Regionen werden von einer möglichen großen Schulreform
massiv profitieren.
Es wäre daher paradox, würden wir das nicht tun, deckt sich das
Bildungsvolksbegehren doch mit vielen Punkten, die wir seit Jahren
fordern, so Farthofer. "Zudem haben sich alle Sozialpartner zu diesen
Zielen bekannt und gehen oft sogar noch entschieden weiter."
Der FSG NÖ parteipolitisches Verhalten vorzuwerfen, ist daher der
eigentliche parteipolitische Reflex.
Die Zeit ist reif für eine neue Schule mit einer gemeinsamen
Mittelstufe, mehr Ganztagsbetreuung, mehr Förderung und mehr
Durchlässigkeit. Das Volksbegehren vertritt viele Positionen der FSG
NÖ, wie die neue Schule in Zukunft ausschauen soll. Christian
Farthofer, "ich hoffe, dass das Volksbegehren zur Beschleunigung der
Bildungsreformen in Österreich beiträgt und somit mehr Kindern mehr
Chancen im Leben eröffnet."
"Die Bildungschancen unserer Kinder dürfen nicht länger davon
abhängen, wie viel ihre Eltern verdienen und wie gut die Ausbildung
der Eltern ist", so Farthofer weiter.
Die FSG NÖ sieht sich in einer guten sozialpartnerschaftlichen
Gemeinschaft und rät dem NÖAAB in sich zu gehen und sich zu fragen,
ob diese alten Standpunkte im Sinne der Zukunft unseres Landes noch
zeitgemäß sind. Vielleicht hilft ja das eine oder andere klärende
Gespräch mit Parteifreunden aus Industriellenvereinigung und
Wirtschaftsbund.
Das Bildungsvolksbegehren ist für die FSG NÖ daher nicht das Ende
einer Diskussion, sondern das Ende vom Anfang eines Prozesses, der
noch viele Jahre andauern wird.
Rückfragehinweis:
FSG NÖ
Christian Farthofer
0664/614 50 58
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