Anschober: Konsequente Reaktion auf Wassermessergebnisse der Arbeiterkammer
Meist Hausgemachte Probleme die Ursache - Wasser Hotline des Landes Oberösterreich +437327720-14422
Linz (OTS) - Rund 19 Prozent der OberösterreicherInnen beziehen
ihr Trinkwasser aus Hausbrunnen, das entspricht einer Zahl von rund
90.000 Brunnenanlagen. Die Verantwortung für den Zustand dieser
Brunnenanlagen und die Wasserqualität liegt alleine bei den
BesitzerInnen.
Auch heuer hat die Arbeiterkammer OÖ den Nitratgehalt von einigen
dieser Brunnenanlagen durch Schülerinnen der HLW Perg im Zuge eines
Chemieprojekttages überprüfen lassen. Bei diesem Schulprojekt wurden
in rund 8 Prozent der getesteten Brunnen erhöhte Nitratwerte
diagnostiziert. Land Oberösterreich wird jedem Einzelnen von deutlich
überhöhten Messergebnissen betroffenen Brunnenbesitzer eine
Überprüfung und Beratung anbieten.
Hausbrunnen, aus denen Trinkwasser für den Eigengebrauch bezogen
wird, unterliegen nicht der Trinkwasserverordnung. Für den Zustand
des Brunnens sowie für die Qualität des Wassers ist ausschließlich
der Besitzer oder die Besitzerin zuständig. Diese hohe
Eigenverantwortlichkeit der HausbrunnenbesitzerInnen unterliegt
keiner gesetzlichen Kontrolle. Dennoch werden von der Abteilung
Grund- und Trinkwasserwirtschaft beim Land OÖ umfassende
Informationen und Hilfestellungen zur sicheren Handhabung von Brunnen
angeboten. So kann sich jedeR HausbrunnenbesitzerIn im "Ratgeber
Hausbrunnen" mit wertvollen Tipps und Ratschlägen versorgen. Dieser
Ratgeber kann entweder bei der Abteilung Grund- und
Trinkwasserwirtschaft - OÖ. Wasser - bestellt werden oder von der
Homepage http://www.ooewasser.at unter der Rubrik Trinkwasser -
Hausbrunnen heruntergeladen werden.
Außerdem bietet der Laborbus interessierten HausbrunnenbesitzerInnen
die Möglichkeit, ihr Trinkwasser mit modernsten Messgeräten auf die
wichtigsten Inhaltsstoffen untersuchen zu lassen und den Brunnen
bautechnisch begutachten zu lassen. Informationen zum Laborbus können
ebenfalls auf der Homepage http://www.ooewasser.at unter der Rubrik
Trinkwasser - Laborbus heruntergeladen werden.
"Natürlich werden wir auch heuer wieder die von den Schülerinnen der
HLW Perg gemessenen Spitzenwerte von unseren hochqualifizierten
Messtechnikern nachprüfen lassen und die Ergebnisse veröffentlichen.
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die hohen Werte in den
meisten Fällen auf hausgemachte Probleme wie technische Mängel,
undichte Brunnenabdeckungen bzw. intensive landwirtschaftliche
Nutzung in unmittelbarer Nähe zurückzuführen waren. Erhöhte
Nitratwerte in Hausbrunnen dürfen demnach nicht als Parameter für
eine generelle Belastung eines ganzen Grundwasserkörpers angesehen
werden, sondern spiegeln oft nur den Zustand eines Brunnens wider",
so Wasserlandesrat Rudi Anschober. "Deshalb ist mir eine objektive
Information der BrunnenbesitzerInnen ein besonderes Anliegen, da in
vielen Fällen schlichtweg mangelndes Problembewusstsein zu
bedenklichen Werten führen kann. Ich möchte die BrunnenbesitzerInnen
in ihrer hohen Eigenverantwortung gezielt unterstützen und lege daher
besonderen Wert auf das umfassende Informationsangebot von OÖ.
Wasser", so Anschober abschließend.
Information für Brunnenbesitzer auch unter der Wasserhotline des
Landes Oberösterreich von 8 Uhr bis 13 Uhr +437327720-14422
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at














