• 12.04.2011, 12:16:43
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Equal Pay Day: BZÖ-Schenk: Heinisch-Hosek muss sich Realität am Arbeitsmarkt stellen

BZÖ fordert Mindestlohn von 1000 Euro netto

Wien (OTS) - "Die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen klafft
hauptsächlich deshalb weit auseinander, weil Frauen oft förmlich zur
Teilzeitarbeit oder in andere schlecht bezahlte Berufe gezwungen
werden. Frauenministerin Heinisch-Hosek muss sich endlich der
vorherrschenden Realität am Arbeitsmarkt stellen und ihren
Ankündigungen für Verbesserungen für Frauen auch Taten folgen
lassen", erklärte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk im
Vorfeld des morgigen Equal Pay Day.

In diesem Zusammenhang erneuerte die BZÖ-Frauensprecherin auch die
seit langem vom BZÖ erhobene Forderung nach einem Mindestlohn von
1.000 Euro netto, der sich nun auch Heinisch-Hosek endlich
angeschlossen hat. "Die Leistungen der österreichischen Frauen müssen
sich endlich bezahlt machen. Es ist eine Ungerechtigkeit, dass die
Mindestsicherung schon bald mehr ausmacht, als viele Frauen mit ihrer
Arbeit verdienen. Heinisch-Hosek muss sich in der Regierung stark
machen und einen solchen Mindestlohn für die Frauen letztlich auch
durchsetzen", verlangte Schenk.

"Die Frauenministerin muss mit Nachdruck an der Umsetzung dieser
Forderung arbeiten, denn ein solcher Mindestlohn wird nicht alleine
durch die medialen Lippenbekenntnisse von Heinisch-Hosek zustande
kommen können", meinte Schenk.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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