OTS0019   11. Apr. 2011, 09:00

Österreichischer Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling ÖAKR - BILD

ÖAKR-Jubiläumsfest mit Kunstwettbewerb "vom Rohrstück zum Kunststück"


Jubiläumsfest 20 Jahre ÖAKR (Österr. Arbeitskreis Kunststoffrohr Recycling) vergrößern

BILD zu OTS - Im Bild v.l.n.r.: SC Mag. Dr. Michael Losch (BM für Wirtschaft, Familie und Jugend), SC DI Dr. Leopold Zahrer (Lebensministerium), Roel vant Veer (Teppfa The European Plastic Pipes & Fittings Association), DI Mag. Harald Pilz (denkstatt GmbH), Mag. Karl Aigner (ÖAKR-Obmann Stv), Judith Weissenböck (Moderation, ORF NÖ), Mag. Gerda Aichinger (ÖAKR-Obfrau), DI Elmar Ratschmann (ÖAKR-Obmann Stv.), Prof. DI Eduard Figwer (Gründungsobmann des ÖAKR)

Wien (OTS) - Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens lud der ÖAKR
am 5.4.2011 zum Jubiläumsfest ins Schloss Schönbrunn Tagungszentrum.
Zahlreiche langjährige Wegbegleiter waren gekommen, um dem ÖAKR zu
gratulieren. Die Sektionschefs DI Dr. Leopold Zahrer
(Lebensministerium) und Mag. Dr. Michael Losch (Bundesministerium für
Wirtschaft, Familie und Jugend) sowie Roel van't Veer vom
europäischen Kunststoffrohrverband TEPPFA würdigten in ihren
Beiträgen unter anderem den Weitblick, den die ÖAKR-Mitglieder mit
der Gründung dieses europaweit vorbildhaften Systems im Jahr 1991
bewiesen hatten.

ÖAKR nachhaltig erfolgreich

Die Sammelmengen des österreichweit flächendeckenden Systems
stiegen stetig, seit 2004 konnten sie verdreifacht werden. 2010 wurde
mit 1.422 Tonnen Altrohren und bei der Verlegung anfallender
Verarbeitungsreste ein neuerlicher Sammelrekord aufgestellt.

Wie nachhaltig der Nutzen des ÖAKR-Systems konkret ist, zeigte DI
Mag. Harald Pilz von der denkstatt GmbH und Autor der Studie
"Kunststoffrohr-Recycling: Beiträge des ÖAKR zur Nachhaltigkeit (März
2011)". So konnten allein im Jahr 2010 1.740 Tonnen CO2 eingespart
werden. Das entspricht etwa 8,1 Millionen PKW-Kilometern oder 240.000
Betriebsstunden von 1.000 Energiesparlampen (11 Watt). Durch den ÖAKR
wurden 2010 74.000 Gigajoule an Primärenergie eingespart. Dies
entspricht wiederum dem jährlichen Energieaufwand zur Erzeugung von
Warmwasser für 29.000 Menschen - wie etwa für die bgld.
Landeshauptstadt Eisenstadt und die oö. Bezirkshauptstadt Braunau/Inn
zusammen.

Wie SC Mag. Dr. Losch ausführte, lässt sich die
Wettbewerbsfähigkeit in industriellen Bereichen mit effizientem, d.h.
kostensparendem, Einsatz von Energie und Material steigern. "Die
große Chance für Österreich und auch für den europäischen Markt liegt
in der Rohstoff- und Energieintelligenz als Schlüssel für den
technischen Fortschritt. Die heute auftretenden Knappheiten im
Rohstoffbereich unterstreichen die Bedeutung des Wandels zu
ökologischen Märkten", so Losch.

Während ÖAKR Obfrau Mag. Gerda Aichinger und Obmann-Stv. DI Elmar
Ratschmann die Meilensteine und Erfolge der letzten 20 Jahre sowie
das Recyclingsystem per se präsentierten, unternahm Obmann-Stv. Mag.
Karl Aigner mit Geburtstagswünschen des ÖAKR einen Blick in die
Zukunft: mit dem innovativen ÖAKR-Systempartner Reststofftechnik die
Sammelmenge weiter steigern, die Kunden mit der für sie kostenlosen
Serviceleistung und der Möglichkeit zur umweltgerechten Beschaffung
weiterhin zufrieden stellen sowie weitere Kunststoffrohrhersteller
für die ÖAKR-Mitgliedschaft gewinnen. Aktuell finanzieren die 12
Mitgliedsunternehmen Agru, Dietzel-Univolt, Egeplast, Geberit,
Glynwed, Ke Kelit, Kontinentale, Martoni, Pipelife, Poloplast, Rehau
und Uponor das System.
Kunstwettbewerb "Kunststoffrohr Recycling einmal anders: vom
Rohrstück zum Kunststück"

Begleitet wurde das Fest von einem Kunstwettbewerb, in dessen
Rahmen auch Rohre, die schon jahrzehntelang hinter Mauern und unter
der Erde zuverlässig ihren Dienst versehen hatten, in Form von
Kunstobjekten renommierter Künstler auf die Bühne geholt wurden. Die
Festgäste wählten die Installation "VerwertBAR" von Arni Pichler aus
Schauersberg zum Gewinner. Der Linzer Manfred Kielnhofer, Witold J.
Pawlik und Christopher Rhomberg aus Wien und Herbert Schmid aus
Gunskirchen erhielten für ihre Kunstobjekte aus Altrohren und
Rohrresten Anerkennungspreise. Die eigens für das Jubiläumsfest
angefertigten Kunstwerke sind käuflich.

Arni Pichler : "Die Idee zur künstlerischen Umsetzung basiert zum
einen auf dem Wortspiel "verwertBAR". Zum anderen ist es sehr
erfreulich, dass in zunehmendem Maße Reststoffe verwertet werden. Um
diesem positiven Umstand eine feierliche Note zu geben, kreierte ich
die "verwertBAR". Der Kreislauf des Recycelns wurde durch Verwendung
von Materialien in verschiedenen Verarbeitungsstadien aufgezeigt:
noch zu verwertende Rohre wie Hocker und Tische, das bereits
gemahlene Granulat als Tischplatten, Sitzauflagen sowie aus Granulat
entstandene Gegenstände wie Trinkbecher". VP: 3.000,00 EUR.
www.pichler.dk

Objektinstallation/multifunktionale Rohrobjekte von Manfred
Kielnhofer: Die Multiverwendbarkeit steht im Vordergrund der
minimalistisch weißen Objektserie. Die großformatige
Rohrzusammenstellung ist verwendbar als Tisch und idealerweise mit
dem zweiten Objekt, gespiegelt als Deckenlampen. Die Objekte sind
auch als Blumenbeet, Regal, Ablage, Sockel u.v.m. zu verwenden. Die
sechs kleineren Rohrobjekte dienen z.B. als Hocker, Lampe, Regale,
Kunstobjekte. VP: 3.000,00 EUR. www.kielnhofer.com

Lichtobjekte "le soleil" : Einen Ruhepol gegen Hektik und
Alltagsstress will Witold J. PAWLIK mit seinen Leuchtobjekten
schaffen. Ausgangsbasis sind gelbe/orange dickwandige
Kunststoffrohre die unter den Händen des Künstlers zu strahlenden
Säulen werden. Dank innerer Beleuchtung spenden sie warmes,
gelb/oranges Licht. Perforierte Nirosta-Aufsätze als oberer Abschluss
als Kreis oder Ellipse, optional mit Swarovski-Kristallen, lassen ein
zauberhaftes Spiel von Licht und Schatten an Decken und Wänden
entstehen. Die Recycling-Objekte sind Unikate und in verschiedenen
Höhen und Durchmessern erhältlich ab EUR 300,00. http://pawlik.go.to

Christopher Rhomberg will mit seinem Werk Objekt "Kurbad
OberJammergau" einerseits ein optisches Mahnmal an die Atomenergie
und an den Überfluss unserer Zeit setzen. Zum anderen ist das in den
Farben blau-weiß gehaltene Kunstwerk als Sitzobjekt verwendbar. VP:
1.750,00 EUR.
rhomberg-spiegelfeld.com

Herbert Schmid: "Im Vordergrund steht beim Objekt "closed circuit"
die Gegenüberstellung von geschlossenen und offenen Kreisläufen -
geschlossen speziell bezogen auch auf die Arbeit des ÖAKR sowie
geschlossener Wasser- und Energiekreisläufe. Aus der aktuell sehr
präsenten Farbkombination -gelb/schwarz- folgte die Darstellung der
offenen Kreisläufe in Form einer überdimensionalen Spirale. VP:
3.000,00 EUR (+10 % USt, 50 % des Erlöses gehen an die
Kinderkrebshilfe). www.glassartschmid.com

Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=38&dir=201104&e=20110405_k&a=event

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
110900 Apr 11 EVT0001 0801



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Rückfragehinweis: Ingrid Schneeberger, MSc
Tel.: 0664.514 6 413
office@schneeberger-pr.at

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