• 10.04.2011, 12:30:17
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BZÖ-Haubner zu Hundstorfer: "Weiterwursteln bringt nichts!"

Wien (OTS) - "Das ständige Weiterwursteln im Pensionsbereich
bringt nichts. Entscheidend für den Pensionsantritt sind die
Beitragsjahre und nicht das Alter. Das BZÖ hat mit dem
"Pensionskonto" ein fixfertiges flexibles Modell auf den Tisch
gelegt. Demnach soll jeder selbst entscheiden können, wann er mit wie
viel in Pension gehen möchte. Das Pensionskonto ist transparent und
gibt klare Auskunft, wie viel Pensionsanspruch bereits "erarbeitet"
wurde. Der Sozialminister ist gefordert, eine solche Systemänderung
durchzuführen", so BZÖ-Sozialsprecherin Ursula Haubner in einer
Reaktion auf die Aussagen von SPÖ-Sozialminister Hundstorfer in der
ORF-Pressestunde.

In Bezug auf die Vorstellung Hundstorfers, dass ältere Menschen
länger im Erwerbsprozess bleiben sollen sagte Haubner: "Der
Sozialminister soll endlich dafür sorgen, dass die betriebliche
Gesundheitsvorsorge in jenen Betrieben umgesetzt wird, in denen die
Menschen schwer arbeiten. Dann werden die Arbeitnehmer auch länger
arbeiten können und wollen." Derzeit sei die Gesundheitsförderung
hauptsächlich bei den Beamten Realität.

Haubner betonte weiters, dass die Pensionskommission nicht nur
verkleinert, sondern deren Aufgaben auch erweitert werden müssten.
"Auch der öffentliche Dienst und die zweite und dritte Säule müssen
mit einberechnet werden. Denn sinnvoll ist nur eine Gesamtprognose
über die Entwicklung der Alterssicherung", so die
BZÖ-Sozialsprecherin.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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