- 07.04.2011, 11:20:01
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Seeber/Rübig: Wir wollen klare EU-Verfahren zur Abschaltung von gefährlichen AKWs
EU-Parlament erhöht Druck auf Kommission zur sofortigen Einrichtung
von Stresstests für Atomkraftwerke=
Straßburg, 7. April 2011 (OTS) Das Europäische Parlament
fordert die Kommission auf, in der nächsten Woche einen Zeitplan
für die Einführung von AKW-Stresstests vorzulegen. Dieser Plan soll
auch beinhalten, welche Experten und Institutionen bei der
Festlegung der Kriterien für die Stresstest einbezogen werden
sollen. "Dass die österreichische Idee der verpflichtenden AKW-
Stresstest jetzt auch vom Parlament gefordert wird, ist ein
Erfolg", stellt der Umweltsprecher der EVP-Fraktion Richard Seeber
fest. ****
Den EU-Abgeordneten ist das, worauf sich die Staats- und
Regierungschefs vor 14 Tagen geeinigt haben, zu wenig. "Es ist
völlig unzureichend, wenn nur nationale Behörden freiwillig die
eigenen AKWs einem Stresstest unterziehen", so Richard Seeber. "Wir
wollen gemeinsame europäische Kriterien, klare Verfahren und eine
unabhängige EU-AKW-Aufsicht, die das Recht hat, gefährliche
Atomkraftwerke sofort abzuschalten", fordert Paul Rübig,
Energiesprecher der ÖVP-Delegation.
In der am heutigen Donnerstag verabschiedeten Resolution geht
es nicht um die Frage, ob die EU-Mitgliedstaaten Atomenergie
verwenden sollen oder nicht, sondern um einheitliche
Sicherheitsstandards und deren Durchsetzung. "Ich begrüße
ausdrücklich, dass EU-Energiekommissar Oettinger uns zugesagt hat,
das gesamte EU-Regelwerk zu atomarer Sicherheit bis Ende des Jahres
zu überarbeiten", so Rübig.
Rückfragen: MEP Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +32-2-284-5468
([email protected])
MEP Dr. Paul RÜBIG, Tel.: +32-2-284-5749
([email protected])
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784
([email protected])
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