• 04.04.2011, 12:31:32
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FP-Gudenus/Guggenbichler: FP-Anti-Atom-Linie setzt sich letztlich durch

Rot und Grün haben jetzt doch plötzlich Probleme mit dem EURATOM-Vertrag, in den sie Österreich zuvor hineintheatert haben

Wien (OTS/fpd) - "Ein Schritt in die richtige Richtung", so
beurteilt FP-Umweltsprecher Udo Guggenbichler die Resolution des
Wiener Anti-Atom-Gipfels. Kein Wunder, hat sich doch die FP-Linie
durchgesetzt. Aber wie schon Bürgermeister Häupl in der vergangenen
Gemeinderatssitzung sagte: "Es ist niemandem verboten, gescheiter zu
werden." FP-Klubobmann Johann Gudenus: "Der Ausstieg aus EURATOM wäre
natürlich die vernünftigste Lösung, jedoch hat da offenbar der Mut
gefehlt." Einen FP-Antrag in diese Richtung hätten Rot und Grün ja im
vergangenen Gemeinderat ebenso abgelehnt, wie den FP-Antrag auf
Stilllegung der grenznahen AKW, den FP-Antrag auf Erstellung eines
Aktionsplans für die Nutzung von Fotovoltaik sowie den FP-Antrag auf
eine Info-Kampagne über erneuerbare Energien. "Bei EURATOM winden
sich Rot und Grün jetzt, weil sie uns da ja hineintheatert haben. Die
Freiheitlichen waren die einzige Partei, die den Vertrag von Lissabon
und damit den EURATOM-Vertrag ablehnten", betont Gudenus.

Für Guggenbichler kann der Anti-Atom-Gipfel aber nur der Anfang
gewesen sein: "Der Gipfel war zu kurzfristig angesetzt und die 30
Minuten in einer Runde von hochkarätigen Experten ist bei weitem
nicht ausreichend, um eine Endfassung einer Resolution mit allen
Möglichkeiten erarbeiten zu können. Eine bessere Planung hätte hier
mehr ermöglicht! Das Potenzial der Experten wurde nicht ausreichend
berücksichtigt." Er fordert Stadträtin Sima auf, baldigst
ausführliche Gespräche zu ermöglichen. Guggenbichler: "Die in
Aussicht gestellten Besprechungen müssen noch heute vorbereitet
werden und dürfen nicht - wie so vieles anderes im Ressort Sima - nur
Ankündigungen bleiben." Gudenus und Guggenbichler einmütig: "Es geht
um die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener. Jetzt muss schleunigst
gehandelt werden." (Schluss)

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

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