- 04.04.2011, 11:51:10
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FPÖ-Frigo: Keine Einmischung der Länder in den niedergelassen Bereich
Stattdessen Ausbau von Ärztekooperationen zur Entlastung der Spitalsambulanzen
Wien (OTS/fpd) - Die Aussagen von LH Pühringer und Stadträtin
Wehsely für eine Einmischung der Länder in den niedergelassenen
Bereich ist offenbar der leicht durchschaubare Versuch Geld der
Krankenkassen für die Spitalsfinanzierung anzuzapfen, zeigt sich der
FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo verärgert.
Die freiheitliche Forderung nach einer einheitlichen Finanzierung des
Gesundheitssystems, im Falle der Spitäler durch den Bund ist schon
allein durch die vielen Reibungsverluste an den vielen Schnittstellen
und der Unwirtschaftlichkeit von kleinen Kassen und vielen
Parallelstrukturen dringend notwendig.
Die Ausweitung der Länderkompetenz auf den niedergelassenen Bereich
zur Fütterung der leeren Spitalskassen und damit der Aushöhlung der
niedergelassenen Ärzte ist eine sehr kurzfristige und falsche
Politik, so Frigo der weiter meint, dass der Hausarzt erhalten
bleiben muss und viele unnötige und teure Spitalsambulanzbesuche
durch ein weiter auszubauendes Netz an niedergelassenen Ärzten
vermieden werden soll. Dies würde zu einer deutlichen Kostensenkung
führen, ist Frigo überzeugt.
Die Spitalsreform auf Kosten des niedergelassenen Bereiches und damit
der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung anzudenken ist strikt
abzulehnen. Die Auslagerung von Spitalsleistungen in den
niedergelassenen Bereich ist auszubauen und damit die Kosteneffizienz
und die Grundversorgung der Bevölkerung zu verbessern, meint Frigo
abschließend. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798
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