- 01.04.2011, 11:06:35
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Mitterlehner: Österreich baut Wachstumsvorsprung aus
Wirtschaftsminister zur WIFO-/IHS-Frühjahrsprognose: Exporte und Investitionen kurbeln Aufschwung an - Österreich-Vorsprung gegenüber Eurozone wächst, aber Rückschläge sind möglich
Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht
die deutliche Anhebung der Wachstumsprognosen durch Wifo und IHS im
Vergleich zu den Berechnungen vom Herbst als gutes Zeugnis für die
Stärke der österreichischen Unternehmen und die Maßnahmen der
Wirtschaftspolitik: "Unsere Betriebe haben auf Innovationen gesetzt
und in einem schwierigen internationalen Umfeld rascher als erwartet
die Trendwende geschafft. Jetzt beschleunigen sie mit ihren
Investitionen den Aufschwung und schaffen tausende neue Jobs, wie
auch der heute bekannt gewordene Rückgang der Arbeitslosigkeit um 5,2
Prozent unterstreicht. Das ist ein Beleg für den nachhaltigen Erfolg
unserer Konjunkturmaßnahmen und für die attraktiven Rahmenbedingungen
am Standort Österreich", sagt Mitterlehner.
Auch im europäischen Vergleich schneidet Österreich hervorragend ab:
"Der Österreich-Vorsprung ist erneut größer geworden", sagt
Mitterlehner. Während die Länder der Eurozone heuer im Schnitt um 1,5
Prozent wachsen sollen, prognostiziert das Wifo für Österreich eine
Steigerung von 2,5 Prozent. Hauptverantwortlich dafür ist der
boomende Export. "Angesichts der erwarteten Steigerung um fast neun
Prozent ist heuer sogar ein neuer Rekord beim Exportvolumen möglich.
Das schaft mehr Wachstum und Arbeitsplätze in Österreich", so
Mitterlehner.
Trotz der guten Aussichten warnt Mitterlehner vor möglichen
Rückschlägen. "Während wir zentrale Krisen-Probleme wie die
Unternehmensfinanzierung und die Kreditklemme erfolgreich bewältigt
haben, sind neue Herausforderungen entstanden. Die langfristigen
Folgen der Atomkatastrophe in Japan sind genauso schwer einschätzbar
wie die weitere Entwicklung der Energiepreise aufgrund der
politischen Krisen im arabischen Raum", so Mitterlehner. Als eine
Antwort darauf forciert Mitterlehner den Ausbau der Erneuerbaren
Energien über die Novelle des Ökostromgesetzes: "Wir wollen in
Österreich durch einen neuen Ökostrom-Boom die Versorgungssicherheit
erhöhen und mehr Green Jobs schaffen."
Innovationspotenziale heben, Internationalisierung fördern,
Investitionen unterstützen
Gezielte Anreize für mehr Wachstum und Beschäftigung setzt auch die
laufende Mittelstands-Offensive des Wirtschaftsministeriums. "Durch
die Triple-I-Strategie heben wir Innovationspotenziale, fördern die
Internationalisierung und unterstützen Investitionen", bekräftigt
Mitterlehner. So werden zum Beispiel neue Innovations- und
Technologieschecks den Strukturwandel im KMU-Bereich forcieren. Dazu
kommt die Neuausrichtung der Internationalisierungs-Offensive, um die
Zukunftsmärkte außerhalb der EU noch stärker erobern zu können.
Schwung für die derzeit stagnierenden Bauinvestitionen bringt die vor
einem Monat gestartete Förderoffensive für die thermische Sanierung.
"Unsere Aktion schafft tausende Aufträge für die Bauwirtschaft und
hilft beim Sparen von Heizkosten", betont Mitterlehner. Allein heuer
sind 100 Millionen Euro verfügbar, die ein Investitionsvolumen von
rund 700 Millionen Euro auslösen werden.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Pressesprecher des Bundesministers: Mag. Waltraud Kaserer Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34 mailto:[email protected] www.bmwfj.gv.at Mag. Volker Hollenstein Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58 [email protected]
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