• 31.03.2011, 11:23:40
  • /
  • OTS0136 OTW0136

6. Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS) - Die dritte Anfrage stammte von GR Univ.-Prof. Dr.
Peter Frigo (FPÖ) und beschäftigte sich mit Asbestvorkommen im AKH.
StRin Mag. Sonja Wehsely (SPÖ) hielt fest, dass Asbest als Baustoff
im AKH aktuell ausgeschlossen werden könne. Weiters stellte sie fest,
dass neue Bauvorhaben im Krankenanstaltenverbund energieeffizient und
ökologisch geplant würden.

Die vierte Anfrage stammte von GRin Waltraud Karner-Kremser (SPÖ) und
hatte das Schulsanierungspaket zum Inhalt. Dieses sei sehr
ambitioniert und finde in enger Kooperation mit den Bezirken statt,
erklärte Christian Oxonitsch (SPÖ). Allein heuer würden an 126 Orten
Sanierungsmaßnahmen stattfinden. Das Programm finde auch in
Abstimmung mit Eltern- und Lehrervertretern statt, so Oxonitsch.

Die fünfte Anfrage stammte von GR Sebastian Kurz (ÖVP) und
kritisierte die Regelung, das nur BezirksrätInnen über 50 Jahre ein
Auszeichnung der Stadt erhalten könnten. Bgm. Dr. Michael Häupl (SPÖ)
stellte fest, dass es andere Beweggründe für politisches Engagement
für junge Menschen geben sollte, als Orden. Daher sei er für die
Beibehaltung dieser Regelung.

Aktuelle Stunde zum Thema "Raus aus Öl, Gas und Atom -
Die Grüne Energiewende in Wien"

GR Mag. Christoph Chorherr (Grüne) stellte fest, dass selten ein
Thema aktueller gewesen sei, als nun jenes der Energieversorgung. Es
sei ein neues Zeitalter eingeläutet worden. Man müsse jetzt darüber
sprechen, wie Energie gewonnen werden könne. Dabei gehe es aber auch
um Konsum und Verkehr. Diese Herausforderung sei "gewaltig". Daher
bräuchte es "eine neue Energiekultur", die nur mit Mut und Kraft
umgesetzt werden könne. Abschließend forderte er entsprechende
gesetzliche Rahmenbedingungen ein.

GR DI Roman Stiftner (ÖVP) sprach sich eingangs für ein
atomfreies Europa aus. Erneuerbare Energien müssten forciert werden.
Die SPÖ sei dabei nicht glaubwürdig, kritisierte er. Solarenergie sei
nie ein Konzept der SPÖ gewesen.

GR Mag. Johann Gudenus (FPÖ) stellte fest, dass die Grünen "im
Höhenrausch" seien, während gleichzeitig in Japan eine menschliche
Katastrophe im Gange sei. Die Grünen hätten den Euratom - Vertrag
zugestimmt und seien daher "die wahren Lobbyisten der Atomenergie".
Die FPÖ wäre die einzige Partei, die immer gegen Atomkraft gewesen
wäre.

GR Mag. Jürgen Wutzlhofer (SPÖ) stellte fest, dass die Welt von
fossilen Brennstoffen abhängig sei. Daher dürfe Kohle keine Option
sein. Man müsse Energie sparen und gleichzeitig alternative
Energiegewinnungen forcieren. Er kündigte an, dass StRin Mag. Ulli
Sima (SPÖ) bei einem Atomgipfel den Ausstieg Europas aus der
Atomenergie skizzieren werde. (forts.) cwk/lit

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Diensthabender Redakteur
Telefon: 01 4000-81081

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel