• 30.03.2011, 12:07:46
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LR Martinz: Brüssel fällt Bauern und Konsumenten in den Rücken

Klonfleisch hat in Lebensmittelregalen nichts verloren -EU geht falschen Weg - AMA und Genussland Kärnten geben Konsumenten Sicherheit

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Die EU ist auf dem Holzweg. Die Menschen
haben es satt, ständig mit Schummelschinken, Analogkäse,
Fleischskandalen und jetzt auch noch mit Klonfleisch konfrontiert zu
werden. Die Konsumenten wollen Lebensmittelsicherheit", erklärte
heute, Mittwoch, EU- und Agrarreferent LR Josef Martinz. Die
Lobbyisten der Agrar-Industrieländer hätten sich gegen jede Vernunft
durchgesetzt. "Wir kämpfen dafür, die Lebensmittelproduktion in den
Ländern anzukurbeln, um die Selbstversorgung sicherstellen zu können
und den Menschen Qualität zu liefern. Die Freigabe von Klonfleisch
ist kontraproduktiv und mit dieser Entscheidung fällt Brüssel den
Konsumenten und unserer Bauernschaft in den Rücken", zeigte sich
Martinz verärgert.

Martinz Konsequenz lautet daher: "Der Stellenwert heimischer
Produkte muss steigen. Nur das AMA-Gütesiegel sowie Produkte aus dem
Genussland Kärnten geben den Menschen beim Einkaufen die Sicherheit,
beste Qualität und echte heimische Produkte, deren Herkunft zu 100
Prozent nachvollziehbar ist, sind zu kaufen." Studien würden belegen,
dass über 70 Prozent der Konsumenten unter Qualität die Frische und
vor allem die Herkunft der Produkte verstehen.

Das Genussland Kärnten hat erst zu Jahresbeginn die Kriterien für
seine Produkte wesentlich verschärft und die Genussland Partner
unterwerfen sich diesen neuen, strengen Kriterien, die von der
Kärntner Agrarmarketing ausgearbeitet wurden. Bestehende
Qualitätssicherungssysteme wie das "AMA-Gütesiegel", "Bio Austria"
oder "Gutes vom Bauernhof" wurden auf Kärntner Bedürfnisse hin
angepasst, um die Qualitätssicherung zu gewährleisten. Das bedeutet,
dass für Kärntner Produkte auch die "Herkunft aus Kärnten" gesichert
sein muss. Kärnten ist auch das erste Bundesland, das sich diesen
strengen Auflagen unterwirft. "Unser Ziel war es, bestehende und
anerkannte Qualitätssicherungssysteme heranzuziehen und die Herkunft
aus Kärnten mit zu verankern", erläuterte Martinz.

Jedem, der künftig einkauft, müssen sofort die Kärntner Produkte
ins Auge stechen. Damit seien auch Arbeitsplätze und Lehrstellen
verbunden. "Wer Kärntner Produkte kauft, hält auch die Wertschöpfung
im Land", so Martinz.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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