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OTS0132   30. März 2011, 11:51

Anschober: Schutz vor unerwünschten Werbeanrufen ist unzureichend

Parlament beschließt heute gesetzliche Maßnahme gegen "Cold Calling"


"Als unzureichenden, kleinen Schritt gegen
unerwünschte Telefonanrufe", bezeichnet der oö Landesrat für
KonsumentInnenschutz, Rudi Anschober, die gesetzlichen Maßnahmen, die
heute im Parlament beschlossen werden sollen.

Immer wieder werden Konsumenten und Konsumentinnen unerbeten am
Telefon zu Vertragsabschlüssen gedrängt. Um hier den Schutz vor
unüberlegten Vertragsabschlüssen zu verbessern, hat der oö Landtag in
einer Resolution an die Bundesregierung bereits am 5. Mai 2010
konkrete Forderungen an den Bund gerichtet.

"Die Reduktion dieses umfassenden Forderungskatalogs auf Wetten,
Lotterien und Glücksspiel ist ein weiteres Armutszeugnis der
Konsumentenschutzpolitik unserer Bundesregierung. Das vorliegende
Gesetz reicht nicht aus, KonsumentInnen vor findigen Unternehmen
umfassend zu schützen. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, sich
schützend vor die KonsumentInnen zu stellen und diesen
Geschäftemachereien einen Riegel vorzuschieben", so Anschober
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
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Rückfragehinweis: Büro Landesrat Rudi Anschober,
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at

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