• 28.03.2011, 10:59:13
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  • OTS0072 OTW0072

Frauenberger pocht auf neues Namensrecht

Diskriminierende Bestimmungen für gleichgeschlechtliche PartnerInnen beseitigen

Wien (OTS) - Sehr erfreut ist die Wiener Stadträtin Sandra
Frauenberger über die Pläne von Frauenministerin Heinisch-Hosek, im
Rahmen der Verhandlungen zum neuen Familienrecht auch Änderungen des
Namensrechtes mitzuverhandeln. Frauenberger hofft insbesondere auf
die Beseitigung jener Bestimmungen im Namensrecht, durch die
gleichgeschlechtliche PartnerInnen diskriminiert werden. So bleibt es
gleichgeschlechtlichen PartnerInnen verwehrt, einen gemeinsamen
"Familiennamen" zu tragen, ihnen ist nur ein "Nachname" bestimmt.
Außerdem dürfen gleichgeschlechtliche PartnerInnen, die einen
Doppelnamen annehmen, diesen nicht wie Eheleute durch einen
Bindestrich verbinden. ****

"Diese Bestimmungen sind diskriminierend und durch nichts zu
begründen. Gleichgeschlechtlich Liebende werden durch diese
Regelungen gezwungen, ihre sexuelle Orientierung mit dem Namen
öffentlich zu machen", erklärt Frauenberger. Die in Wien für
Antidiskriminierungsfragen zuständige Stadträtin hofft auf ein
Umdenken und Einlenken von Justizministerin Bandion-Ortner in dieser
Frage. "Im Europa des 21. Jahrhunderts sollten endlich alle Menschen
ihre Liebesmodelle frei wählen und frei von Diskriminierung leben
können", so Frauenberger. (Schluss) lac

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Mag.a Marianne Lackner
Tel.: +43 1 4000 81853
mailto:[email protected]

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