• 26.03.2011, 10:55:37
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FPK-Scheuch: EU nach Störfällen in Krsko und Isar 1 unter Zugzwang

Sanktionen bei Vergehen gegen Meldepflichten bei Störfällen

Klagenfurt (OTS) - Die Europäische Union sei nun endgültig unter
Zugzwang, stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch angesichts der jetzt
bekanntgewordenen Probleme rund um die Abschaltung des AKW Isar 1 in
Bayern. "Wann, wenn nicht jetzt, wird sich die EU endlich zu einem
Ausstieg aus der Atomenergie durchringen können? Braucht es nach dem
Horror in Japan und den Störfällen in Krsko und bei Isar 1
tatsächlich noch eines Beweises, dass die Atomkraft ohne Zukunft
ist", fragt sich Scheuch. Die österreichische Bundesregierung müsse
mit Nachdruck die sofortige Abschaltung der Problemreaktoren
einfordern und ein europaweites Ausstiegsszenario aus der Atomkraft
forcieren, bevor auch hierzulande noch schlimmeres passiere.

"Außerdem muss das nachbarschaftliche Meldesystem lückenlos und
verzögerungsfrei arbeiten. Jedes noch so kleine Problem muss
verpflichtend an die Nachbarstaaten weitergegeben werden. Sowohl mit
Slowenien als auch jetzt mit Bayern hat das ja alles andere als gut
funktioniert. Stunden- oder tagelange Verspätungen sind eine absolute
Frechheit! Mit einem finanziellen Sanktionssystem bei Missachtung
oder Verzögerungen würde das wahrscheinlich besser klappen", schließt
Scheuch.

(Schluss/le)

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

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