• 24.03.2011, 13:25:54
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FSG-Katzian: Vermögensteuer bleibt auf unserer Agenda!

Mehr Verteilungsgerechtigkeit gibt es nur mit der Sozialdemokratie

Wien (OTS/FSG) - "Zwei Drittel der österreichischen
Steuereinnahmen kommen aus Lohn- und Mehrwertsteuer, die
ArbeitnehmerInnen sind also die größten ZahlerInnen", erinnert der
Vorsitzende der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
(FSG), Wolfgang Katzian. Gleichzeitig verfügen die obersten 10
Prozent der Bevölkerung über mehr als zwei Drittel des
Gesamtvermögens, laut Schätzungen der ÖNB hat das reichste Promille
der österreichischen Bevölkerung genau so viel Geldvermögen wie die
gesamte unterste Hälfte der Haushalte. Sämtliche Studien belegen
weiters, dass Nutznießer der Wirtschaftskrise auch in Österreich die
Geldvermögensbesitzer sind und waren, während Beschäftigte trotz
erster Schritte in Richtung Vermögensbesteuerung mit
Einkommenseinbußen und Kurzarbeit bis hin zu Verlusten ihrer
Arbeitsplätze völlig unverschuldet die Konsequenzen der
Wirtschaftskrise zu tragen haben.

"Es entbehrt also nicht einer gewissen Ironie, wenn der Präsident der
Wirtschaftskammer sich darüber aufregt, dass weiter an einer
Einführung der Vermögenssteuer gearbeitet wird", kommentiert Katzian
aktuelle Aussagen Leitls. "Ziel verantwortungsvoller Politik ist auch
die Schaffung von mehr Verteilungsgerechtigkeit und dazu gehört
natürlich eine Besteuerung großer Vermögen!" Es gehe nicht darum,
den Mittelstand oder Häuslbauer zu belasten, wie das von jenen, die
von der derzeitigen Steuersituation profitieren, laufend behauptet
wird, so Katzian abschließend: "Es geht darum, endlich jene zur Kasse
zu bitten, die ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise noch nicht
ausreichend geleistet haben!" Diejenigen, die immer wieder nur "Nein"
zur Vermögenssteuer sagen, scheiden als Partner im Bemühen um mehr
Verteilungsgerechtigkeit aus, so Katzian abschließend: "Wir lassen
uns als GewerkschafterInnen von niemandem vorschreiben, was wir
fordern und wie wir für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft
sorgen wollen!"

Rückfragehinweis:

Litsa Kalaitzis
   Gewerkschaft der Privatangestellten,
   Druck, Journalismus, Papier
   
   Tel.:    05 0301-21553
   Mobil.: +43 676 817 111 553
   Email: [email protected]
   Internet: www.gpa-djp.at

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