• 23.03.2011, 09:58:44
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Zeit für Zukunft: Betonfertigteilindustrie baut auf Nachwuchs, Qualität & Nachhaltigkeit

Strategische Ausrichtung des VÖB in Zeiten des Umbruchs

http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=66&dir=201103&e=20110323_b&a=event
Im Bild v.l.n.r.: Mag. Robert F. Holzer (Stv. Präsident des VÖB
und Leiter der Fachgruppe Fertigteile), Dr. Bernd Wolschner (Präsident des VÖB), DI Gernot Brandweiner (GF des VÖB)

Wien (OTS) - Krisen kommen und gehen - Beton bleibt. Und mit ihm
auch der Optimismus der Betonfertigteilindustrie. Beim Pressegespräch
am 23. 3. 2011 wurde nun seitens des VÖB laut über Prognosen,
Innovationen und Trends in der Branche nachgedacht, ohne damit die
Herausforderungen eines sich rasch verändernden Marktes zu
ignorieren. In Zukunft braucht es demnach starke Allianzen, guten
Service und geförderten Nachwuchs, sowie Sicherheits- und
Qualitätskontrolle, um der Branche neuen Aufschwung und noch mehr
Erfolg zu verleihen.

Konjunkturbarometer: Die Krise geht, der Optimismus bleibt
Eines haben Winter und Wirtschaftskrise gemeinsam: Beide sind im
Begriff, abzuklingen und lassen damit neue Zuversicht aufkommen. Wie
das VÖB-Konjunkturbarometer für das erste Halbjahr 2011 zeigt, sehen
insgesamt zwei Drittel der Betonfertigteilunternehmen die eigenen
Entwicklungen positiv; 35 % geben sogar an, dass ihr Umsatz 2010 im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen sei, und 20 % können ein Wachstum von
über 5 % verzeichnen.

Prognosen für 2011: Innovation trotz fehlender Großprojekte
Dennoch glaubt mit 54,8 % die Mehrheit der Unternehmen an eine wenig
zufriedenstellende Gesamtentwicklung der Branche im Geschäftsjahr
2011 und nennt als Ursache vor allem das Ausbleiben von Großprojekten
und Aufträgen der öffentlichen Hand - beides Konsequenzen der
wirtschaftlichen Lage. Man ist also optimistisch, sieht aber auch
Handlungsbedarf für die eigene Branche sowie im Bereich politischer
Maßnahmen. "Gute Beispiele für die Finanzierung von Großprojekten
sind die derzeit in Brüssel diskutierten 'Project Bonds', sowie die
Umsetzung der Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im
Geschäftsverkehr, durch die die österreichische Gesetzgebung zur
Hebung der Liquidität im Bauwesen beiträgt" informiert Dr. Bernd
Wolschner, Präsident des VÖB. Die Schlagworte für 2011: Innovation,
Ausbildung und Produktentwicklung.

Die drei Branchentrends: Sicherheit, Ressourceneffizienz,
Nachhaltigkeit

"Nachhaltigkeit als Thema beschränkt sich allerdings nicht auf die
Mitarbeiter- und Ausbildungssituation, sondern meint vor allem auch
nachhaltiges Bauen - einer der tragenden Branchentrends. Dabei ist
Nachhaltigkeit immer im Kontext des Drei-Säulen-Modells "Sozial -
Wirtschaftlich - Ökologisch" zu sehen"; so Dr. Bernd Wolschner,
Präsident des VÖB. Bauwerke sollen langlebig und wirtschaftlich sein,
und dabei das Grundbedürfnis nach Sicherheit und unbelasteter
Innenraumluft erfüllen. Auch das Thema Ressourceneffizienz erlangt
über die Grenzen der Betonfertigteilindustrie hinaus immer größere
Bedeutung und wird vom VÖB als Trend in Richtung Beton verstanden:
denn Bauen mit Beton heißt stets auch energiebewusstes und
CO2-effizientes Bauen.

Auch abseits von Japan: Thema Sicherheit besonders wichtig

Wie die Berichterstattung der letzten Wochen deutlich macht,
sorgen vor allem tragischste Naturkatastrophen und massive politische
Umwälzungen bei den Menschen für ein gesteigertes
Sicherheitsbedürfnis, das nicht zuletzt im Alltag von Bedeutung für
nachhaltige Zufriedenheit ist. Und da Leben auch Wohnen bedeutet,
setzt die Betonfertigteilindustrie bewusst auf sichere Bauweisen und
fortschrittliche Präventionsmaßnahmen. Auch wenn Österreich nur am
äußersten Rand einer Erdbebenzone liegt, können nachhaltiges Bauen
und sicherer Beton dennoch große Schäden verhindern helfen.

Der VÖB und seine Ziele für die Zukunft: Bessere Gesetze, besserer
Wettbewerb

Angesichts all dieser wichtigen Punkte ist es für den VÖB
natürlich auch wichtig, über die eigene strategische und
kommunikative Ausrichtung und die Zielsetzung für die Branche
nachzudenken. Dazu Mag. Robert F. Holzer, stellvertretender Präsident
des VÖB und Leiter der Fachgruppe Fertigteile: "Unsere Ziele sind
sehr klar. Zum einen wollen wir im Sinne unserer Mitglieder die
gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Betonfertigteilindustrie
verbessern. Zum anderen wollen wir die Wettbewerbsfähigkeit
verbessern und im Wettbewerb mit der Konkurrenz um
Substitutionsprodukte bestehen. Die Wettbewerbsfähigkeit hängt dabei
von gerechten, ausgeglichenen Rahmenbedingungen im Allgemeinen und
der Leistungsfähigkeiten von Betrieben im Konkreten ab. Als Verband
liegt unser Hauptaugenmerk auf den Rahmenbedingungen. Aber auch auf
Betriebsebene können wir etwas tun, indem wir etwa Trends frühzeitig
erkennen und durch unsere Öffentlichkeitsarbeit aktiv mitgestalten."

VÖB baut auf Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung

Entscheidend ist für die Industrie aber auch, dass nach einem
Mitarbeiterrückgang im Jahr 2010 nun für 2011 mit stabiler
Beschäftigung gerechnet wird. Die Betonfertigteilindustrie baut auf
Nachwuchs. Fast 39 % der Unternehmen beschäftigen momentan 1 bis 5
Auszubildende. Damit demonstrieren die Mitglieder des VÖB nachhaltige
und zukunftsorientierte Planung, bei der schon heute auf die
Mitarbeiter von morgen gesetzt wird. Auch der VÖB selbst fördert
Initiativen zu Aus- und Weiterbildung und nützt dafür erfolgreich das
Internet.

Neue Internet-Plattform Betonwissen.at

Mit der neuen Website Betonwissen.at präsentiert der VÖB eine
junge Schulungsplattform für fundiertes, praxisorientiertes Know-how
rund um Beton und Betonfertigteile. Hier findet sich ein ständig
wachsendes Seminarangebot für Profis und Einsteiger, das sowohl
kostenfreie als auch kostenpflichtige Fortbildungskurse mit
abschließender Zertifizierung anbietet.

Über den VÖB

Der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) mit
Sitz in Wien vertritt die Interessen aller in Österreich tätigen
Betriebe der Betonfertigteilbranche. Er unterstützt als unabhängiger
Wirtschaftsverband seine Mitglieder sowohl in technischen als auch
produktbezogenen Belangen und versteht sich als (Wissens-) Plattform
und Sprachrohr der Branche. Der 1956 gegründete Verband, mit derzeit
70 Mitgliedsbetrieben, sieht seine Hauptaufgaben primär in der
Förderung von Qualitätssicherung, der Erschließung neuer
Anwendungsgebiete von Produkten sowie der wissenschaftlichen und
didaktischen Aufbereitung branchenrelevanter Themen. Die
österreichischen Beton- und Fertigteilwerke erwirtschaften jährlich
ein Umsatzvolumen von über 700 Millionen Euro und beschäftigen mehr
als 4000 Mitarbeiter in rund 100 Betrieben. Somit zählt dieser
leistungsfähige Industriezweig, mit seinem breit gefächerten
Produktportfolio, zu den bedeutendsten Branchen im Baubereich.

Weitere Bilder unter:
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Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Mag. Susanne Knoll
Himmelhoch - Text, PR & Event
Tel/Fax: +43 650 400 1495
[email protected] | www.himmelhoch.at

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