• 21.03.2011, 10:30:01
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Europäische Reiseversicherung weiter auf Wachstumskurs

Prämieneinnahmen wuchsen um 10,3 Prozent auf 56 Mio. Euro; Mit 2,1 Mio. Versicherten Marktführerposition gefestigt

Wien (TP/OTS) - Die Europäische Reiseversicherung, mit mehr als 60
Prozent Marktanteil in Österreich die Nummer eins in diesem
Versicherungsbereich, hat auch 2010 ihren Wachstumskurs fortgesetzt:
Nachdem die Tochtergesellschaft der Generali Gruppe im Jahr 2009
trotz der Krise des Reisemarktes das beste Ergebnis der
Unternehmensgeschichte erzielt hatte, wurde im Vorjahr mit 10,3
Prozent Zuwachs auf 56 Mio. Euro beim Prämienvolumen ein neuer
Rekordwert erreicht. Die Zahl der versicherten Reisenden hat sich auf
über 2,1 Mio. erhöht. Die Basis des Wachstums in nahezu allen
Geschäftsfeldern war eine verstärkte Marktdurchdringung, die durch
das zunehmende Risikobewusstsein der Reisenden und eine konsequente
Anpassung der Versicherungsprodukte an die Markterfordernisse
getragen war.

Reisemarkt zeigt wieder positive Entwicklung

Der Reisemarkt zeigt wieder eine positive Tendenz. Nach den
krisenbedingten Rückgängen gab es im Outgoing Tourismus bei den
Buchungen ein Plus von 14,6 Prozent. Im Incoming-Reiseverkehr war das
Plus bei den Nächtigungen mit 0,4 Prozent nur gering, bei der Zahl
der Gäste wurde mit 3,3 Prozent Zunahme aber ein neuer Rekordwert
erreicht. Bei den Geschäftsreisen wurde der bis 30 Prozent reichende
Einbruch im Jahr 2009 noch nicht ganz aufgeholt, für das laufende
Jahr sind die Erwartungen aber für alle Marktsegmente positiv.

Schadenquote unverändert

Der Schadenverlauf war durch keine dramatischen Ereignisse
belastet, die Aufwendungen für Versicherungsfälle lagen mit 24,6 Mio.
Euro um fünf Prozent über dem Vorjahr. Den höchsten Anteil an der
Schadensumme hatten wieder die Stornofälle mit 60 Prozent, gefolgt
von der Reisekranken- und Unfallversicherung mit rund einem Drittel.
Die Großschäden über 50.000 Euro waren in der Summe zwar niedriger
als im Vorjahr, Einzelfälle lagen jedoch wieder jenseits von 300.000
Euro, vor allem durch den exorbitanten weltweiten Anstieg der Kosten
für medizinische Versorgung. Die Zahl der Rücktransporte war mit 599
- davon 66 mit Ambulanzjet bzw. Stretcher - etwas höher als 2009.

Kosten und Bilanzgewinn

Der Gesamtaufwand für den Versicherungsbetrieb stieg um 9,5
Prozent auf 22,5 Mio. Euro, wobei auf die Geschäftsaufbringungskosten
- auf Grund der guten Geschäftsentwicklung - der größere Teil
entfällt. In den Verwaltungsaufwendungen konnte weiter eingespart
werden. Der Zuwachs bei den Prämien (+10,3 Prozent) hat das Wachstum
des Gesamtaufwands für Versicherungsfälle (+ 7,1 Prozent) deutlich
übertroffen.

Die Kapitalerträge konnten aufgrund des gestiegenen Cash Flows aus
dem Kerngeschäft deutlich gesteigert werden. Dem gegenüber stiegen
auch die Aufwendungen einerseits aus buchmäßigen Kursverlusten unter
Anwendung des strengsten Niederstwertprinzipes, als auch aus dem
Abgang von Kapitalanlagen aus verbundenen Unternehmen und
Beteiligungen. Weiters wurde als substanzstärkende Maßnahme auch die
Schwankungsrückstellung mit 2,2 Millionen Euro dotiert. Dadurch blieb
das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) mit rund 2
Mio. Euro um 30 Prozent unter dem des Jahres 2009. Der Bilanzgewinn
hielt sich unter Berücksichtigung eines vorsorglichen Gewinnvortrages
mit 1,2 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau.

Alle Auslandsaktivitäten im positiven Bereich

Nach der Veräußerung der Mehrheitsbeteiligungen in Russland und
der Ukraine konzentriert sich die Europäische Reiseversicherung AG
Wien mit ihren Auslandsaktivitäten auf die Niederlassung in der
Slowakei, die Beteiligungen in Ungarn und der Tschechischen Republik,
das langjährige Engagement in Südtirol, auf Slowenien und ab heuer
auch auf Kroatien. Alle Engagements liegen auf Wachstumskurs und
brachten 2010 positive Ergebnisse. Das trifft auch auf die beiden
österreichischen Tochtergesellschaften zu: Care Consult, ein
Maklerunternehmen mit Schwerpunkt Touristik- und Eventbereich, und
das TTC Travel Trainings Center, das sich mit seinem umfangreichen
Seminarprogramm für den Reisebürosektor als führende
Serviceinstitution für die Touristik etabliert hat.

NEU: Einbruch-Schutz Versicherung

Ein erst kürzlich neu eingeführtes Versicherungsprodukt der
Europäischen ist der Einbruch-Schutz. Mit einer Pauschalprämie von
acht Euro wird nicht der üblicherweise von der Haushaltsversicherung
erfasste Einbruchsdiebstahl abgedeckt, sondern die Folgen eines
Einbruchs, etwa die Sicherung einer Wohnung oder eines Hauses nach
der Zerstörung der Türen oder Fenster. Damit kann allenfalls der
Abbruch einer Reise verhindert werden. Wenn eine frühere Rückreise
notwendig ist, ersetzt die Versicherung die dafür anfallenden Kosten.

Bewährt hat sich das bereits 2009 eingeführte Premiumprodukt
Komplett-Schutz-Plus, das erhöhte Deckungssummen und zu den zehn
üblichen Gründen für das Stornieren einer Reise 20 weitere
einschließt. Dazu gehören etwa der Ausfall der Betreuungsperson für
pflegebedürftige Familienangehörige oder die Erkrankung eines
Haustieres. Beim Verlust des Reisegepäcks wird der Inhalt nicht zum
Zeitwert, sondern zum Neuwert ersetzt. Erfolgreich auch der
Storno-Check: Wenn Zweifel bestehen, ob eine gebuchte Reise etwa
wegen einer Erkrankung abgesagt werden muss oder ob man die weitere
Entwicklung noch abwarten kann, übernimmt die Europäische das Risiko:
Der Kunde kontaktiert telefonisch die Europäische Reiseversicherung
und erhält eine verbindliche Auskunft. Im Vorjahr konnte in 109
Fällen der gebuchte Urlaub doch noch gerettet werden. In den übrigen
125 Fällen konnten die Kunden zumindest vom Risiko bewahrt werden,
nur einen Teil der Stornokosten vergütet zu bekommen, weil schon zu
einem früheren Zeitpunkt absehbar war, dass die Reise nicht zustande
kommen würde.

Ausblick 2011

"Für das laufende Jahr 2011 erwarten wir durch die weitere
Konsolidierung des Reisemarktes eine positive Entwicklung mit
moderatem Wachstum", erklärte Dr. Martin Sturzlbaum,
Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung AG. Er wies
allerdings auch auf jene Unsicherheitsfaktoren hin, die von der
labilen wirtschaftlichen und politischen Gesamtsituation ausgehen.
Wachstumspotential gibt es vor allem im Bereich der privat, etwa über
das Internet organisierten Reisen, die nach wie vor zu 85 Prozent nur
unzureichend oder gar nicht versichert sind. Die von der Europäischen
angebotenen Jahresversicherungen sind speziell auf solche Reisen
abgestimmt und wurden 2010 um fast 37 Prozent öfter abgeschlossen
als im Jahr zuvor.

Hinweis:

Bei diesem Text handelt es sich um eine Basisinformation für
Medienvertreter. Die Informationen über die Geschäftsentwicklung
sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht
dargestellt.

Die Europäische Reiseversicherung AG ist ein Unternehmen der
Generali Gruppe Österreich, eines führenden Allspartenversicherers
mit einer um Finanzdienstleistungen erweiterten Angebots-palette. Zum
Konzern zählen in Österreich unter dem Dach der Generali Holding
Vienna AG unter anderem die Generali Versicherung AG, die BAWAG
P.S.K. Versicherung AG und die Europäische Reiseversicherung AG. Auch
die Generali Bank AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und
die BONUS Vorsorgekasse AG gehören zur Gruppe. Mit einem Marktanteil
von fast 15 % ist die Generali Österreichs drittgrößte
Versicherungsgruppe.

Die Generali Gruppe Österreich ist ein Teil der weltweit tätigen
Gruppe der Assicurazioni Generali S.p.A., die 1831 in Triest
gegründet wurde. Mit einem Prämienaufkommen von 73,2 Milliarden Euro
ist die Generali Group die drittgrößte Versicherungsgruppe in Europa.
Sie ist in 68 Ländern tätig - 85.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
betreuen mehr als 70 Millionen Kunden.

Internet:
http://www.europaeische.at
http://www.generali.at
http://www.generali-holding.at
http://www.generali.com

Rückfragehinweis:

Europäische Reiseversicherung AG
   Kratochwjlestraße 4
   A-1220 Wien
   http://www.europaeische.at
   
   Presse-Rückfragen:
   PR Plus GmbH
   Charlotte Rettenbacher-Ludwig
   Tel.: +43 (0)1 914 17 44
   [email protected]

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