• 21.03.2011, 09:00:29
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Wlodkowski: Unser Wald ist viel mehr als ein CO2-Speicher

Internationaler Tag des Waldes: Energie-Alternative Holz hilft Probleme lösen

Wien (OTS) - "Wir wehren uns dagegen, dass unser Wald zum
ausschließlichen CO2-Speicher degradiert werden soll. Gerade der
österreichische Wald hat viel mehr Funktionen, als die alleinige
Speicherung von Kohlenstoff. Vor allem lehnen wir praxisfremde
Vorschriften im Zuge der Kyoto-Nachfolgeregelung ab, die
Umweltschutzorganisationen, die offenbar gegen eine nachhaltige
Holzverwendung auftreten, immer wieder verlangen. Wir können auf eine
seit Generationen nachhaltige Waldbewirtschaftung verweisen, die in
den letzten Jahrzehnten trotz Nutzung zu wachsenden Holzvorräten
geführt hat", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK
Österreich, zum Internationalen Tag des Waldes und ergänzte: "Aus
diesem Grund bieten wir auch die Energie-Alternativen Holz und
Biomasse als umwelt- und arbeitsplatzfreundlichen Teil der Lösung der
Energieprobleme an."

Holz reduziert CO2

"Wer Holz verwendet, reduziert aktiv Kohlendioxid. Denn in einem
Kubikmeter Holz sind rund 1.000 kg CO2 in Form von Kohlenstoff
gespeichert. Wenn dieses Holz im Bau verwendet wird, so wird nochmals
1 t CO2 eingespart, weil es andere Materialien, wie beispielsweise
Kunststoff, Stahl oder Beton ersetzt, die bei ihrer Produktion selbst
CO2 emittieren. Somit ist die Verwendung von Holz und nicht die
Konservierung des Waldes unter einem Umweltschutz-Glassturz der
richtige Weg", stellte Wlodkowski fest. Er führte als Beweis an, dass
in Österreich die Holzvorräte in den letzten 60 Jahren trotz
steigender Holznutzung kontinuierlich zugenommen haben.

"Daher verlangen wir von der EU, die Waldbewirtschaftung nicht
durch sinnwidrige Vorschriften zu erschweren, die vielleicht auf den
Raubbau von Holz in Tropenwäldern angewendet werden können, nicht
jedoch auf Wälder, die durch Jahrhunderte hindurch nachhaltig
bewirtschaftet worden sind. Denn die gewaltigen Holzvorräte
europäischer Länder, wie Österreich, Schweden oder Finnland, können
in den nächsten Jahren energie- und vor allem CO2-intensive Rohstoffe
sowie fossile Energieträger bei der Energiegewinnung ersetzen und
damit den Klimawandel bekämpfen", so der LK Österreich-Präsident
abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Landwirtschaftskammer Österreich
Tel.: +43/1/53441-8520, 8523
mailto:[email protected]
www.lk-oe.at

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