- 20.03.2011, 09:50:25
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Grosz: Kreisky-Festakt verschlang 116.080,30 Euro Steuergeld!
"Schluss mit der Buffetpolitik der Bundesregierung" - "Faymann reduziert sich zum "Grüßaugust" der Republik"
Wien (OTS) - Der Festakt von SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann am
21. Jänner aus Anlass des 100. Geburtstages von Bruno Kreisky im
Redoutensaal der Wiener Hofburg verursachte Gesamtkosten von
116.080,30 Euro. Für Licht, Ton und Technik wurden 17.975 Euro
aufgewendet. Für das Buffet der rund 500 "handverlesen
sozialistischen" Galagäste wurde der Steuerzahler mit 23.259,10 Euro
zur Kasse gebeten. Die Mietkosten betrugen 31.813,99 Euro.
Personalaufwendungen sind in den Gesamtkosten nicht inkludiert. Das
geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung Faymanns an
BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz hervor.
"Die Steuerzahler haben für diese Festakt- und Buffetpolitik a la
Madame Pompadour genug gezahlt. Für die Selbstdarstellung Faymanns
soll in Zukunft seine Partei aber nicht der Steuerzahler aufkommen.
Bemerkenswert sind die Huldigungen der SPÖ, zumal es ja historische
Tatsache ist, dass Kreisky seinen Bruch mit der SPÖ mit der
Zurücklegung des Ehrenvorsitzes manifestiert hatte", so der
BZÖ-Mandatar. Bundeskanzler Faymann laufe angesichts der ständigen
Empfänge - Neujahrsempfang der Bundesregierung, Kreisky-Festakt- und
Empfang - Gefahr, sich zum "Grüßaugust" der Republik zu reduzieren.
Zweifelsohne könne Österreich neben Bruno Kreisky auf viele politisch
wie historisch bedeutsame Persönlichkeiten der II. Republik
zurückblicken. Dem ehemaligen Staatskanzler und Bundespräsident Dr.
Karl Renner, dem ehemaligen Landeshauptmann, Außenminister,
Bundeskanzler und Nationalratspräsident Leopold Figl, dem ehemaligen
Bundeskanzler Julius Raab, dem ehemaligen Kärntner Landeshauptmann
Dr. Jörg Haider, dem ersten weiblichen Regierungsmitglied in einer
österreichischen Bundesregierung, Sozialministerin Grete Rehor, seien
aber solche Ehrungen durch das offizielle Österreich nie zuteil
geworden, kritisiert Grosz die "eigenwillige Gedenkpolitik" der
SPÖ-Staatsspitzen Fischer und Faymann.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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