- 18.03.2011, 12:34:23
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Erneuerbare Energie ist Gebot der Stunde
Erneuerbare Energie Österreich: Es darf keine Zeit mehr verloren werden - konkrete Aktionen sind gefordert!
Wien (OTS) - Im Lichte der aktuellen energiepolitischen
Diskussionen fordert Erneuerbare Energie Österreich rasch Aktionen
zur Weichenstellung in Richtung Erneuerbare Energie: "Wir müssen die
Ärmel hochkrempeln und handeln! Unser gesamtes System muss eine
merkliche Trendwendung in Richtung Erneuerbare Energie und
Energieeffizienz nehmen. Die Energiestrategie schafft diese
offensichtlich nicht. Es heißt also zurück an den Arbeitstisch, um
ambitionierte Handlungspfade festzulegen!", drängt DI Josef Plank,
Präsident von Erneuerbare Energie Österreich. Plank stellt darüber
hinaus fest, dass das derzeit vorgesehene Ziel von 34% Erneuerbare
Energie bis 2020 zu niedrig ist um den erforderlichen Schwenk
rechtzeitig zu schaffen. "Wie es aussieht brauchen wir eine
Verdoppelung der Geschwindigkeit!"
Plank führt aus, dass im Strombereich sofort eine umfassende
Novellierung des Ökostromgesetzes auf den Tisch müsse und diese rasch
im Parlament zu beschließen ist. Ein deutlicher und kontinuierlicher
Anstieg von Ökostrom ist damit zu verfolgen. Es ist vorrangiges Ziel,
den österreichischen Eigenstromanteil durch Ökostrom zu erhöhen.
Im Wärmebereich müsse ein Impulsprogramm "Wärme aus Erneuerbaren"
gestartet werden, unterstützt durch Änderungen im Mietrecht zur
Berücksichtigung von erneuerbaren Wärmeanlagen im Erhaltungsbegriff.
"Um Betriebe zum Umstieg auf Erneuerbare Wärme zu bewegen, sind
steuerliche Anreize sehr wirkungsvoll", so Plank. Die Steuerreform
2012 müsse hier klare Akzente setzen. Mit den Bundesländern ist eine
Weiterentwicklung der Wohnbauförderung zu vereinbaren - im Bereich
Privathaushalte sowie für mehrgeschossigen Wohnbau. Die Fördermittel
hierbei müssen an einen Mindestanteil erneuerbarer Energieträger an
der Wärmeversorgung oder einen CO2-Faktor gekoppelt werden.
Hinsichtlich der immer wieder aufflackernden Kostendebatte führt
Plank aus, dass diese meist völlig irrational geführt werden: "Wenn
derzeit beklagt wird, dass die zusätzlichen Kosten für Ökostrom pro
Haushalt rund 30 Euro betragen so muss dem gegenüber gestellt werden,
dass allein die Kostensteigerung pro Tankfüllung im letzten Jahr mehr
als 15 Euro betragen haben und dass der durchschnittliche Haushalt
durch die stark steigenden Heizölpreise mit jährlichen
Mehrbelastungen von 200 bis 300 Euro rechnen muss. Und das sind nur
die kurzfristigen Preissteigerungen. Mittelfristig gesehen wird das
viel mehr ausmachen. Also ist auch hinsichtlich der Kostendebatte ein
klares Ja für Erneuerbare Energien auszusprechen. Diese wirken
preisstabilisierend!".
Rückfragehinweis:
Erneuerbare Energie Österreichs, DI Martina Prechtl, Tel.: 0664/1465333, Mail: [email protected], www.eeö.at
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