OTS0047   17. März 2011, 09:28

FMA-Bericht zum 4. Quartal 2010 der österreichischen Pensionskassen: Mehr verwaltetes Vermögen, weit gestreute Performance


Im heute von der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA
veröffentlichen Bericht zum vierten Quartal 2010 zeigt sich beim
verwalteten Vermögen der österreichischen Pensionskassen ein Anstieg
um 3,2% auf 14,9 Mrd. Euro. Das im Rahmen der betrieblichen
Kollektivversicherung von in Österreich zum Geschäftsbetrieb
zugelassenen Versicherungsunternehmen verwaltete Vermögen erhöhte
sich im Vergleich dazu um 2,7% auf Euro 447,7 Mio. Insgesamt wird in
der betrieblichen Altersvorsorge ein Vermögen verwaltet, das rund
5,4% des österreichischen BIP ausmacht. Die Zahl der Anwartschafts-
und Leistungsberechtigten (AWLB) hat sich gegenüber dem Vorquartal um
1,6% erhöht. Von allen unselbständig Erwerbstätigen in Österreich
hatte im Jahr 2010 mit 19,4% rund ein Fünftel eine Anwartschaft auf
eine Pensionskassenpension.

Die Vermögensveranlagung aller Pensionskassen erzielte 2010 eine
Veranlagungsperformance von 6,5%. Aufgrund unterschiedlicher
Veranlagungsstrategien und teils hoher Volatilitäten auf den
Finanzmärkten variierten die Veranlagungsergebnisse auf Ebene der
Veranlagungs- und Risikogemeinschaften 2010 zwischen 1,2% und 11,8%.
Eine relativ starke Veränderung gegenüber dem Vorquartal weist die
Asset Allocation auf: Reduktion der Staatsanleihen um -5,1%, Zunahme
bei Aktien (+3,8%) und Bankeinlagen (+2,2%). Die übrigen
Veranlagungskategorien blieben annähernd unverändert.

Der Quartalsbericht befindet sich auf der FMA-Website unter:
http://www.ots.at/redirect/Quartalsbericht .

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0047 2011-03-17 09:28 170928 Mär 11 FMA0001 0206



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