• 15.03.2011, 13:49:45
  • /
  • OTS0218 OTW0218

Vassilakou zu AKW-Katastrophe in Japan: EU-weite Volksabstimmung über Atomausstieg richtiger Weg

Kein Handel mit Atomstrom in Österreich

Wien (OTS) - Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
fordert die Energieunternehmen in Österreich auf, auf
Atomstromimporte und auch auf jeglichen Handel mit Atomstrom zu
verzichten. "Es gibt keine Rechtfertigung dafür, mit der tödlichen
Atomenergie Geschäfte zu machen, egal ob durch Atomstromimporte oder
durch gewinnbringenden Handel mit Atomstrom", so die Wiener
Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou vor dem Hintergrund der sich
immer weiter zuspitzenden AKW-Katastrophe in Japan. Laut
E-Control-Bericht 2010 gibt es etliche Energieversorgungsunternehmen
in Österreich, die Strom aus dem so genannten UCTE-Mix anbieten, der
zum Teil aus Atomstrom besteht. "Das widerspricht vollkommen der
klaren Anti-Atomlinie Österreichs", so Vassilakou.

"Europa und die ganze Welt brauchen ein völliges Umdenken bei der
Energieversorgung ohne Atomenergie. Die furchtbare Katastrophe in
Japan führt uns auf besonders schmerzhafte Weise vor Augen, welch
unkalkulierbare Gefahren von Atomkraftwerken ausgehen. Ich
unterstütze daher den Vorschlag vehement, in Europa eine
Volksabstimmung über die zukünftige Nutzung der Atomenergie
durchzuführen, selbst wenn diese nicht rechtlich verbindlich ist.
Denn wenn sich die EuropäerInnen gegen die Atomenergie entscheiden,
so wird das niemand ignorieren können", so Vassilakou.

Rückfragehinweis:
Andreas Baur
Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou
0664 831 74 49

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel