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OTS0087   15. März 2011, 10:49

Heinisch-Hosek: Bundesregierung verpflichtet sich zur Frauenquote für Aufsichtsräte staatsnaher Unternehmen

Bis 2013 soll es zumindest 25 Prozent Frauen in Aufsichtsräten von staatsnahen Betrieben geben


"Wir haben heute eine Tür aufgestoßen, um mehr Frauen
in Führungspositionen zu bringen", sagte Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im Bundeskanzleramt. Die
Bundesregierung gehe mit dem heutigen Ministerratsvortrag mit gutem
Beispiel voran und verordne sich heute eine Frauenquote für die
Aufsichtsräte staatsnaher Unternehmen. Bis 2013 sollen 25 Prozent,
bis 2018 35 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten der Betriebe
mitwirken.

"Die Regelung gilt für die Aufsichtsräte jener Unternehmen, an denen
der Staat mit mindestens 50 Prozent beteiligt ist. Insgesamt sind es
55 Unternehmen, bei 44 davon hält der Staat einen 100 Prozent-Anteil
und beschickt den gesamten Aufsichtsrat", so Heinisch-Hosek. "Dieser
Stufenplan ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, ein guter
Kompromiss, aber noch nicht das Ende der Diskussion."

Frauenministerin Heinisch-Hosek ist von der Beispielwirkung dieses
Stufenplans überzeugt: "Es ist wohl der nächste logische Schritt,
dass die Erhöhung des Frauenanteils auch auf die Benimm-Regeln der
börsennotierten Unternehmen Auswirkungen haben wird."

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0087 2011-03-15 10:49 151049 Mär 11 NBU0001 0204



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Rückfragehinweis: Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel.: (01) 531 15 - 2149,
0664/610 62 76
julia.valsky@bka.gv.at

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