- 14.03.2011, 14:28:04
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LH Dörfler: Kärnten - Höchste Pendlerförderung Österreichweit
Steiermark streicht Pendlerförderung zu Gänze - Kärnten stärkt öffentlichen Verkehr und sorgt mit Landestankstellen für zusätzliche Entlastung für Pendler
Klagenfurt (OTS) - Kärntens Landeshauptmann und Verkehrsreferent
Gerhard Dörfler zeigt sich in Reaktion auf die heute, Montag,
abgehaltene Pressekonferenz des steirischen Soziallandesrates
Siegfried Schrittwieser betreffend der gänzlichen Abschaffung der
Pendlerförderung in der Steiermark erstaunt. "Nachdem die
sozialistisch geführte Bundesregierung mit der Erhöhung der
Mineralölsteuer zu Beginn dieses Jahres die Spritpreise in ganz
Österreich massiv nach oben getrieben hat, streicht nun die ebenfalls
sozialistisch geleitete Landesregierung in der Steiermark die
Pendlerförderung gleich ganz", so Dörfler.
Kärnten zahlt im Bundesländervergleich nach wie vor die mit am
Abstand höchste Pendlerförderung. Während des Bundesland Kärnten eine
Pendlerförderung in der Höhe von 6,60 Euro pro Jahr und Landesbürger
auszahlt, gewährt das Land Steiermark bisher pro Jahr und Bürger nur
bescheidene 0,97 Euro. Nun hat das Land Steiermark im Rahmen der
angekündigten Sparmaßnahmen diese im Vergleich niedrige Förderung der
steirischen Pendler gänzlich gestrichen. "Auch in Kärnten werden wir
durch die Rücknahme der Förderungsabwicklung von der Arbeiterkammer
ins Amt der Kärnten Landesregierung im Jahr 2011 Einsparungen
erzielen. Diese betreffen jedoch nur den Verwaltungsaufwand und nicht
die Unterstützung der Kärntner Pendler", stellt Dörfler erneut klar.
Die Abwicklung und Auszahlung der Pendlerförderung in Kärnten
erfolgt rasch und weitestgehend problemlos. So konnten von den bisher
eingelangten rund 6.000 Anträgen bereits 4.000 zur Auszahlung
gebracht werden, so früh wie noch nie zuvor. Darüber hinaus stehen
den Kärnten Pendlern mit der Einführung von "Kärnten-Takt" und den
S-Bahn Linien eine attraktive Alternative zum eigenen PWK zur
Verfügung. "Für jene Autofahrer, für die der öffentliche Verkehr
trotz der umfangreichen Angebote überhaupt nicht in Frage kommt und
die auf den eigenen PKW angewiesen sind, stehen kärntenweit gleich 13
Landestankstellen zu Verfügung, die im Vergleich zu den Ölmultis zu
meist den günstigsten Dieselpreis Österreichs bzw. Kärntens
anbieten", hält der Verkehrsreferent fest und zeigt sich verwundert
darüber, dass andere Bundesländer, darunter auch die Steiermark,
bisher auf die Errichtung von Landestankstellen zur Senkung der
Spritpreise verzichtet haben.
In Richtung der Arbeiterkammer sowie der Sozialdemokraten in
Kärnten richtet Dörfler klare Wort: "Die Kärntner Pendlerförderung
wochenlang mit sündteuren AK - Kampagnen schlecht zu reden und bei
der Erhöhung der Mineralölsteuer des Bundes sowie der gänzlichen
Abschaffung der Pendlerförderung in der Steiermark stillschweigend
zuzusehen, lässt letztlich nur den Schluss zu, dass es nicht die
Pendler sind, die der AK am Herzen liegen, sondern lediglich die
Parteipolitik", so Dörfler. Kärnten hat, wie auch die Steiermark
unbestritten einen hohen Spardruck. "Wie das Beispiel
Pendlerförderung jedoch zeigt, spart Kärnten im Gegensatz zur
Steiermark und dem Bund "sozial". Dies sollten die Roten Kaiser,
Goach und Co. zur Kenntnisnehmen und sich in Zukunft nicht
päpstlicher als der Papst präsentieren," betont der Landeshauptmann.
Kärnten ist trotz der notwendigen und bereits durchgeführten
Einsparungsmaßnahmen Dank der höchsten Pendlerförderung, dem
hervorragend ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz sowie der 13
Landestankstellen das pendlerfreundlichste Bundesland Österreichs.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Büro Landeshauptmann Gerhard Dörfler
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