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OTS0173   14. März 2011, 14:00

LH Dörfler: Erdbebengefährdetes Risiko-AKW Krsko sofort schließen

Europaweiter Ausstieg aus Kernenergie gefordert - Resolution an Bundesregierung


Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler
fordert heute, Montag, einen europaweiten Ausstieg aus der
Atomenergie. Während sich die österreichische Bevölkerung im Jahr
1978 im Rahmen einer Volksbefragung zum AKW Zwentendorf gegen die
Atomenergie ausgesprochen hat, zeigt sich, dass nun nach der
Katastrophe in Tschernobyl und den aktuellen tragischen Ereignissen
in Japan Kernkraftwerke niemals hundertprozentige Sicherheit leisten
können, vor allem nicht in tektonisch sensiblen Gebieten. "Nach der
dramatischen Entwicklung in Japan muss wohl jedem klar sein, dass
nach dem Vorbild des österreichischen Atomsperrgesetzes ein
europaweiter Ausstieg aus der Kernenergie eingeleitet werden muss",
betonte der Kärntner Landeshauptmann.

Dieses Szenario gilt natürlich vorrangig für erdbebengefährdete
Standorte von Kernkraftwerken wie jenem in Krsko. Das slowenische
Kraftwerk befindet sich in einer tektonisch labilen Zone und stellt
daher ein hohes Risiko auch für die Kärntner Bevölkerung dar. "Ich
fordere die Bundesregierung und insbesondere den zuständigen
Umweltminister Nikolaus Berlakovich auf, für die Betriebseinstellung
des Risiko-AKWs zu sorgen", sagte Dörfler. In der kommenden
Regierungssitzung der Kärntner Landesregierung werde man eine
dementsprechende Resolution einbringen.
(Schluss)

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0173 2011-03-14 14:00 141400 Mär 11 NKL0002 0194



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