- 14.03.2011, 13:32:32
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FSG: Bundesheerbedienstete sind keine Söldner!
Sozialdemokratische GewerkschafterInnen im Bundesheer mahnen Abrüstung der Worte ein
Wien (OTS/FSG) - "Scheinbar vergessen einige die Fakten, wenn sie
sich in der aktuellen politischen Diskussion zum Wehrsystem in der
Öffentlichkeit zu Wort melden! Eine Abrüstung der Worte ist
angebracht. Die Berufssoldaten des Österreichischen Bundesheeres sind
Spezialisten in ihren Fachgebieten und keine Söldner", so der
FSG-Personalvertreter Harald Schifferl. Für das Österreichische
Bundesheer arbeiten derzeit rund 24.000 Bedienstete. Etwa zwei
Drittel davon sind heute bereits Berufssoldaten, sei es als Offizier,
Unteroffizier oder Charge.++++
Das Beispiel der Luftraumüberwachung zeigt, dass mit jedem
Modernisierungsschritt des Bundesheeres immer eine weitere
Professionalisierung des Personals einherging. Ohne Berufssoldaten
und Zivilbedienstete sind moderne Geräte nicht zu bedienen und
moderne Technologien nicht zu beherrschen.
Schifferl: "Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
(FSG) in der Bundesheergewerkschaft wehrt sich gegen die Bezeichnung
?Söldner? für die Bediensteten der österreichischen
Landesverteidigung." Das Österreichische Bundesheer besteht heute
schon aus ca. 14.000 Berufssoldaten. Zusätzlich arbeiten noch an die
8.000 Zivilbedienstete tagtäglich für die Landesverteidigung. "Trotz
permanenter Geldknappheit und Reformen leisten diese Bediensteten
immer motiviert und engagiert ihren Dienst. Das sollte respektiert
und beachtet werden", fordert der FSG - Personalvertreter.
"Egal wie das Bundesheer der Zukunft aussehen soll, es dürfen keine
übereilten Maßnahmen ohne Rücksicht auf das betroffene Personal
erfolgen. Bereits eingeleitete Maßnahmen zur Beschäftigung von
?Personal über Stand? müssen weitergeführt und intensiviert werden.
Das alleine wird aber nicht reichen. Von der erst kürzlich
abgelaufenen Reform BH2010 sind noch immer mehr als 1.000 Bedienstete
über Stand. Ohne die nötigen Rahmenbedingungen und rechtliche
Anpassungen - beispielsweise schon längst überfällige
pensionsrechtliche Maßnahmen - wird es nicht gehen, so Wilhelm
Hauser", Vorsitzender der FSG Oberösterreich im Bundesheer.
Rückfragehinweis:
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Bundesheergewerkschaft
Mag. Harald Schifferl
Tel.: 0664 4041979
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