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OTS0023   13. März 2011, 10:31

Mittlere Reife - BZÖ-Haubner will standardisierte Abschlussprüfung für Pflichtschulabsolventen

ÖVP bringt halbherzige Vorschläge zu Lasten der Schüler


"Eine standardisierte Abschlussprüfung sollte für
Pflichtschulabsolventen analog zur standardisierten Zentralmatura
möglichst rasch eingeführt werden", verlangte BZÖ-Bildungssprecherin
Abg. Ursula Haubner. Statt dem halbherzigen ÖVP-Vorschlag sei ein
österreichweit vergleichbarer Pflichtschulabschluss ein
Qualitätskriterium, "das sich positiv auf die Wirtschaft auswirken
kann und auch für die weitere Fortbildung der Jugendlichen enorm
wichtig wäre", so Haubner.

"Die Abschlussprüfung soll von externen Prüfern durchgeführt werden,
denn Leistung muss objektiv messbar sein", erklärte Haubner. Diese
Aufgabe könne vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie)
übernommen werden, da diese bundeseigene Bildungseinrichtung ohnehin
aus Budgetmitteln mit jährlich 13 Mio. Euro finanziert wird.

Haubner schlug statt dem Polytechnikum ein "Berufsfindungsjahr" als
Vorstufe für die Berufsschule vor. Entscheidend sei, "dass die jungen
Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht ein Parteien-Hick-Hack.
Ausbildung muss fachlich und persönlichkeitsbildend sein, muss die
Jugendlichen fordern und darf keine ideologische Spielwiese werden!"
Während die ÖVP ständig ihre Richtung ändere, "hat das BZÖ ein klares
Konzept für eine durchgreifende Bildungereform", so Haubner.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0023 2011-03-13 10:31 131031 Mär 11 BZC0001 0178



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