• 13.03.2011, 10:09:56
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Bures: 1.000 Forschungspraktika in den Sommerferien zu vergeben

Schülerinnen und Schüler können Forschung und Technologie hautnah miterleben - Besonders Mädchen sind heuer gefragt

Wien (OTS/BMVIT) - Es ist soweit: Ab heute können sich
Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren für ein BMVIT-Sommerpraktikum
in einem heimischen Forschungsbetrieb anmelden. "1.000 junge Menschen
können im Rahmen der Praktika bei anspruchsvollen
Forschungsaktivitäten live dabei sein und mitarbeiten. Die
Jugendlichen erleben hautnah wie spannend Forschung sein kann", so
Innovationsministerin Doris Bures. "Österreichs wichtigstes Potenzial
ist das Wissen und die Kreativität der Menschen im Land. Hier müssen
wir gerade bei den Jungen ansetzen, um deren Interesse für Forschung
und Entwicklung zu wecken", ist die Ministerin überzeugt. Um das zu
erreichen, fördert das BMVIT seit 2009 Praktika in
Forschungseinrichtungen und Unternehmen in ganz Österreich. 2.450
Schülerinnen und Schüler haben seither diese bezahlten Praktika - auf
Tuchfühlung mit den Forscherinnen und Forschern - in ganz Österreich
absolviert. ****

Besonders Mädchen sind heuer gefragt. "Berufe in Naturwissenschaft
und Technik sind zu großen Teilen immer noch männerdominiert, deshalb
wollen wir insbesondere Mädchen und junge Frauen ermuntern, erste
Praxiserfahrungen über ein Praktikum zu sammeln," so Ministerin
Bures.

"Auch wenn nicht jede und jeder dieser neugierigen Schülerinnen und
Schüler im Berufsleben in die Forschung einsteigen wird, so wächst
damit doch das Interesse und das Verständnis für Forschung und
Entwicklung in Österreich. Die Hemmschwelle zwischen Jugendlichen und
der Wissenschaft wird abgebaut", so die Innovationsministerin.
Umgekehrt können auf diese Art die beteiligten Unternehmen
potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen lernen und
gewinnen.

Österreichisches Know-how ist heute bereits in vielen forschenden
Bereichen Weltspitze. So bei der Solarenergie, bei Passivhäusern oder
bei der Elektromobilität.
Ohne ausreichend qualifizierte Frauen und Männer ist unser Ziel,
Österreich als eine der führenden Forschungsnationen zu etablieren,
nicht erreichbar. Daher geht es jetzt darum, noch mehr junge Mädchen
und Burschen für Forschung und Technologie zu begeistern. Das
funktioniert wie immer am besten, wenn man es ausprobiert.

Bilanz 2010: Über 1.000 Schülerinnen und Schüler absolvierten ein
Praktikum in 337 Unternehmen und Forschungseinrichtungen

"Marie Curie und Albert Einstein waren gestern, heute bist du
gefragt" - Unter diesem Motto haben 2010 1.138 Schülerinnen und
Schüler ein vom BMVIT gefördertes Sommerpraktikum im FTI-Bereich
absolviert. "Der Bereich Forschung, Technologie und Innovation bietet
außerordentlich gute Chancen für den Einzelnen. Zugleich braucht
unser Land Forscherinnen- und Foschernachwuchs, um im internationalen
Wettbewerb zu bestehen", so Innovationsministerin Bures. Sie hat
deshalb die Förderung für Forschungspraktika - pro Praktikant werden
1.000 Euro zur Verfügung gestellt - seit 2008 massiv aufgestockt und
die angebotenen Plätze mehr als verdoppelt.

Wie gut die Praktika angenommen wurden, zeigen die Zahlen für das
Jahr 2010:

- 1.138 Schülerinnen und Schüler haben ein vom BMVIT gefördertes
Praktikum in einer Zukunftsbranche absolviert. 2009 waren es 795
Jugendliche (2008: 517).
- Die Praktika wurden zu 63 Prozent (713) in Unternehmen, 17 Prozent
(190) in universitären und 20 Prozent (235) in außeruniversitären
Einrichtungen, Fachhochschulen und Kompetenzzentren gemacht.
- 337 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben Praktikumsplätze
angeboten. Im Detail: 208 Unternehmen, 75 universitäre und 54
außeruniversitäre Einrichtungen.
- Unter den Top-3 sind das Austrian Insitute of Technology (AIT), das
36 Praktikumsplätze vergeben hat, gefolgt von Infineon Technologies
mit 34 und dem im Bereich Lagerautomation und Lagerlogistik-Software
tätigen Unternehmen KNAPP mit 28 Praktikumsplätzen.
- Die beliebtesten Forschungsdisziplinen unter den SchülerInnen waren
Maschinenbau und Elektronik sowie interdisziplinäre technische
Wissenschaften.
- Die meisten Forschungspraktika wurden in der Steiermark (297),
gefolgt von Wien (195) und Oberösterreich (181) absolviert.

Nicht nur die Zahlen überzeugen, auch die Erfahrungsberichte der
jungen ForscherInnen waren sehr gut. 93 Prozent der Absolventen waren
mit ihrem Ausflug in die Welt der Forschung sehr zufrieden. Viele
wollen sich auch heuer wieder für ein Forschungspraktikum bewerben.

1.000 Praktika für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren

Im Mittelpunkt der Initiative "Talente entdecken, Nachwuchs gewinnen"
steht der direkte Dialog zwischen der jungen Generation und den
Forscherinnen, Forschern, Innovatorinnen und Innovatoren der
Gegenwart.

Die Vorteile des Sommerpraktikums für die jungen
NachwuchsforscherInnen liegen auf der Hand: Sie können erste
Erfahrungen mit Forschung und Entwicklung im Bereich
Naturwissenschaften und Technik sammeln und arbeiten bei
anspruchsvollen Forschungsaktivitäten mit. Dabei werden sie von
qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Nach
Abschluss des Praktikumsmonats bekommen alle eine
Praktikumsbestätigung.
Und - nicht zuletzt erhalten die Jungforscherinnen und -forscher
einen Mindestbruttolohn von 700 Euro.

Bewerben können sich Interessentinnen und Interessenten online unter:
www.ffg.at/praktikaboerse

Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen können noch bis
Ende Juli Praktikumsplätze bei der Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) einreichen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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