• 11.03.2011, 13:34:08
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Windbüchler: Abschaffung der Wehrpflicht mit 1.1.2012

Selbstbestimmung junger Menschen statt Zwang und Drill

Wien (OTS) - Die verschiedensten Umfragen zeigen es ganz klar und
bestätigen die langjährige Forderung der Grünen: Die Abschaffung der
allgemeinen Wehrpflicht und somit die Abschaffung aller Zwangsdienste
ist für junge Menschen eine positive Option. Für die Jugendsprecherin
der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill, ist dieses Stimmverhalten
junger Menschen ziemlich naheliegend, denn "die jetzt 18jährigen sind
schon in der Europäischen Union aufgewachsen. Unmittelbare
militärische Drohszenarien gibt es nicht, Mobilität und Reisefreiheit
innerhalb der Union ist Normalität und das grenzenlose Studieren und
Arbeiten ein wichtiger Faktor. Die Regierung sollte sich bei ihren
Entscheidungen die Position der Jungen genau anhören und dann endlich
die Abschaffung der Wehrpflicht in Gang bringen. Wir Grüne fordern,
dass mit 1.1.2012 kein junger Mann mehr einen Zwangsdienst leisten
muss und wir sind davon überzeugt, dass das möglich ist!".

Die Alten bestimmen einmal mehr, was die Jungen tun sollen. Das ist
weder gerecht noch fair. "Die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre war ein
großer Schritt, dennoch werden junge Menschen von der Politik so gut
wie nie gehört. Jetzt wäre es an der Zeit, den Jungen zuzuhören", ist
Windbüchler-Souschill überzeugt, dass Jugendliche und junge
Erwachsene genau wissen, wie eine zukünftige Gesellschaft aussehen
soll und was dafür geändert gehört.

Bezüglich Zivildienstersatz ist die Grüne äußerst zuversichtlich und
wiederholt einmal mehr die Forderung nach einem abgesicherten
Sozialsystem: "So lange das Sozialsystem auf der Zivilidienstlüge
basiert, wird es keinen Schritt vorwärts geben. Die Menschen in
Österreich brauchen gut ausgebildete, motivierte und adäquat
entlohnte MitarbeiterInnen in den Bereichen Pflege und Betreuung.
Zivildiener werden diese Aufgabe sowieso nicht erfüllen können. Auch
braucht es ein abgesichertes Freiwilligengesetz und da ist Minister
Hundstorfer völlig säumig, die Modelle in den parlamentarischen
Prozess zu bringen. Auch im kommenden Sozialausschuss nächste Woche
wird weder das Soziale Jahr noch die Freiwilligentätigkeit Thema
sein."

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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