• 11.03.2011, 09:46:54
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Export: Statistik Austria bestätigt WKÖ-Prognose

Leitl: Erwartung von einem 100 Milliarden-Euro Ausfuhrvolumen wurden übertroffen - Exporte legten 2010 um 16,5% auf 109 Mrd. Euro zu

Wien (OTS/PWK171) - "Die heute, Freitag, von der Statistik
Austria veröffentlichten Außenhandelszahlen für das Gesamtjahr 2010
bestätigen eindrucksvoll unsere bereits vor einem Jahr getroffenen
Prognosen, dass die österreichischen Exportunternehmen nach dem
Krisenjahr 2009 im Jahr 2010 wieder ordentlich durchstarten und ein
Ausfuhrvolumen von mindestens 100 Milliarden Euro erwirtschaften
würden", freut sich Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl denn
die österreichischen Exporte legten im Vorjahr um 16,5% auf 109,2
Mrd. Euro. Die Importe stiegen 2010 um 16,3% auf 113,5 Mrd. Euro.
Nach einem verhaltenen Start zu Beginn des Jahres 2010, gewannen die
Exporte im Jahresverlauf immer mehr an Dynamik. Der stärkste
Exportmonat war der August 2010 mit einem Ausfuhrplus von 28,8%
gegenüber dem August 2009.

Für 2011 erwartet Leitl eine Fortsetzung des Export-getriebenen
Aufschwungs der österreichischen Wirtschaft. So könne es heuer
gelingen den bisherigen Rekordwert bei den Ausfuhren von 117,5 Mrd.
Euro Exportvolumrn aus dem Jahr 2008 sogar noch zu übertreffen.
Leitl: "Unsere Prognose: Die Exporte werden 2011 um rund 10% zulegen.
2012 erwarten wir ein Exportplus von 9%." 2009 waren 38.000
Unternehmen im Export tätig. Mit Hilfe der Exportfördermaßnahmen der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ waren es 2010 bereits 40.000
Exporteure. 2011 sollen weitere 2.000 dazu kommen.

Ausschlaggebend für die tolle Exportperformance der 40.000
österreichischen Exportunternehmen im Jahr 2010 waren die stark
gestiegenen Ausfuhren nach Deutschland (+18%), Österreichs
wichtigstem Außenhandelspartner. Aber auch in die übrigen zehn
wichtigsten österreichischen Exportzielmärkte waren durch die Bank
gute Zuwächse zu verzeichnen: Italien (+12,7%), Schweiz (+19,6%), USA
(+22,9%), Frankreich (+22,7%), Tschechische Republik (+19,7%), Ungarn
(+14,2%), Großbritannien (+15,1%), China (+39,7%), Polen (+11,8%) und
Russland (+21,6%). Insgesamt werden rund 70% des österreichischen
Handelsvolumens mit EU-Staaten abgewickelt. "Die Ganzjahreszahlen zum
Außenhandel bestätigen jedoch auch unsere Strategie, die
Exportfördermaßnahmen neben den europäischen Nachbarmärkten verstärkt
auf Fernmärkte in Übersee zu konzentrieren", so Leitl. Die
österreichischen Ausfuhren nach Gesamt-Asien stiegen um
überdurchschnittliche 19,5%, nach Amerika um 25,8% und in die
GUS-Staaten um 22,6% zu.

Leitl: "Nach dem "Export-Seuchenjahr 2009" mit einem Rückgang der
Ausfuhren um minus 20%, gelang 2010 die Trendwende und die
österreichische Exportwirtschaft ist wieder zum 'running horse'
unserer Wirtschaftsleistung und unseres Wohlstandes geworden."
Zuwächse im Warenverkehr und ein stabiler Handel mit Dienstleistungen
haben im Vorjahr für eine deutliche Erholung der heimischen
Außenwirtschaft und einen insgesamt beflügelten Wirtschaftsaufschwung
in Österreich gesorgt. "Unsere Devise, 'Nicht jammern, sondern
handeln', hat sich ausgezahlt. Denn ein Grund für die wieder
erstarkende Exportwirtschaft ist das Exportförderprogramm der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) der WKÖ, unterstützt von der
gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium umgesetzten
Internationalisierungsoffensive 'go international'", so Leitl. (BS)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
Mag. Bernhard Salzer
Tel.: T:(+43) 0590 900-4464, F:(+43) 0590 900-263
mailto:[email protected]
http://wko.at/Presse

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